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Pflichtteilsanspruch gegen nicht befreiten Vorerben


| 14.12.2009 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Meine Frage zu einem Testament: Die Erblasserin hat eine nicht verwandte Person zum nicht befreiten Vorerben eingesetzt und eine weitere, ebenfalls nicht verwandte zum Nacherben. Kann die Mutter ihre Pflichtteilsansprüche gegen den Vorerben nach dem gesamten Nachlasswert geltend machen, obschon der nur ein Nutzungsrecht und keine freie Verfügungsbefugnis hat?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für das Einstellen Ihrer Frage, welche ich Ihnen gerne wir folgt beantworten möchte:

Der Pflichtteilsanspruch ist gegen den Vorerben geltend zu machen, solange die Vorerbschaft besteht, der Nacherbfall also noch nicht eingetreten ist.

Zu berücksichtigen ist hierbei der gesamte Nachlasswert, der im Zeitpun kt des Todes der Erblasserin vorhanden war, also die vorhandenen Aktiva abzüglich der vorhandenen Passiva. Hierüber muss der Erbe dem Pflichtteilsberechtigten auf Aufforderung Auskunft erteilen.

Der Vorerbe, auch wenn er nicht von den Verfügungsbeschränkungen befreit ist, ist grundsätzlich "wahrer" Erbe und damit Eigentümer der zum Nachlass gehörenden Gegenstände und Inhaber der zum Nachlass gehörenden Forderungen.

Außerdem kann die Verfügungsbeschränkung nicht gänzlich, sondern nur über bestimmte Gegenstände angeordnet werden.

Ich hoffe, dass meine Antwort Ihnen weitergeholfen hat. Ergänzend können Sie gerne die Nachfragefunktion nutzen.

Auch darüber hinaus stehe ich Ihnen zur Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Yvonne Müller
Rechtsanwältin



Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2009 | 21:42

Sehr geehrte Frau Müller,
herzlichen Dank für Ihre Antwort. Kurze Nachfrage: Warum verhält sich dies im Steuerrecht - soweit ich weiss - anders, da der Vorerbe nur das Nutzungsrecht zu versteuern hat und erst der Nacherbe nach dem Anfall die volle Erbschaftssteuer entrichten muss? Verschiedene Rechtsgebiete = unterschiedliche Logik?
Mit freundlichem Gruss

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2009 | 21:00

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne beantworten:

Warum hier eine andere Beurteilung erfolgt als im Steuerrecht, vermag ich Ihnen nicht zu erklären.

Im Erbrecht gilt jedoch der Vorerbe als vollwertigwer Erbe bis zum Eintritt der Nacherbschaft.

Für weitergehenden Beratungsbedarf stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Yvonne Müller
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 17.12.2009 | 09:39


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FRAGESTELLER 17.12.2009 3,6/5.0
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