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Pflichtteilsanspruch der Kinder bei Gütertrennung der Ehegatten

| 17.04.2013 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung:

Berechnung des Pflichtteilsanspruches leiblicher Kinder wenn zwischen den Ehegatten Gütertrennung vereinbart war.
In diesem Fall waren 2 leibliche Söhne vorhanden, so dass nach § 1931 Abs. 4 BGB der überlebende Ehegatte und die Kinder zu gleichen Teilen erben.

Mein verstorbener Mann hat ein Testament hinterlassen in dem er mich zur Alleinerbin erklärt hat. Seine beiden leiblichen Söhne bekommen den Pflichtteil. ( im Testament erwähnt.)
Wir hatten während unserer Ehezeit eine Gütertrennung.
Wie errechnet sich der Anteil der Pflichtteile für die Söhne?
Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:
Zunächst muss der -in diesem Fall fiktive-gesetzliche Erbteil der Kinder als Ausgangspunkt bestimmt werden. Der Pflichtteil beträgt dann die Hälfte dieses gesetzlichen Erbteiles (§ 2303 Abs. 1 S. 2 BGB ).

Berechnung des (fiktiven) gesetzlichen Erbteils:
Im Falle der Gütertrennung erben Sie als überlebender Ehegatte und die beiden Söhne zu gleichen Teilen (§ 1931 Abs. 4 BGB ). Das bedeutet jeder erbt 1/3.

Pflichtteilsanspruch:
Den beiden leiblichen Söhne haben einen Geldanspruch auf die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteiles, also hat jeder Sohn einen Anspruch auf 1/6 (=Pflichtteilsanspruch).

Bei der Beantwortung der Frage bin ich davn ausgegangen, dass Ihre Ehe nach dem Jahr 1959 und nicht nach DDR-Recht geschlossen wurde, da hier ggf. Sonderregeln zu prüfen sind.



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Abschließend erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass die von mir erteilte rechtliche Auskunft ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben beruht. Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann zu einer völlig anderen rechtlichen Beurteilung führen.

Bewertung des Fragestellers 17.04.2013 | 19:00

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