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Pflichtteilsanspruch Nichte


| 05.12.2017 23:13 |
Preis: 75,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Die Erblasserin setzt einen Freund als Alleinerbe ein. Die Erblasserin ist verwitwet und hat keine eigenen Kinder. Die Eltern sind verstorben. Ein inzwischen verstorbener Halbbruder hat eine Tochter. Ist die Tochter gesetzliche Erbin und Pflichtteilsberechtigte? Wenn ja, in welcher Höhe? Eine weitere nicht verwandte Person erhält im selben Testament ein Vermächtnis in Form eines Tagesgeldkontos zugesprochen
Unterliegt das Konto ggf . auch der Aufteilung nach dem Pflichtteilsanspruch? Muss vom Alleinerben ein Erbschein beantragt werden?
05.12.2017 | 23:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Geschwister sind gesetzliche Erben der zweiten Ordnung. Ein Pflichtteilsrecht steht diesen dagegen nicht zu. Soweit Sie mitteilen, dass es sich um einen Halbbruder handelt, ändert hieran nichts. Diese wäre grundsätzlich ebenfalls möglicher gesetzlicher Erbe. Pflichtteilsansprüche standen diesem aber nicht zu. Entsprechendes gilt für die Tochter des Halbbruders, da diese eine erbrechtliche Stellung nur von diesem ableiten könnte. Da er eine solche nicht hatte, fehlt die der Tochter ebenfalls. Pflichtteilsansprüche bestehen insoweit mithin nicht.
Die Frage nach dem Tagesgeldkonto und seiner Berücksichtigung im Pflichtteil stellt sich daher nicht.
Die Erteilung eines Erbscheins für den Alleinerben empfiehlt sich praktisch als Nachweis Berechtigter am Nachlass zu sein.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jörg Braun, Dipl.-Jur.
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2017 | 08:34

Die Nichte ist somit zwar gesetzliche Erbin (3. Ordnung?), aber es steht ihr kein Pflichtteilsrecht zu.
Ist das korrekt wiedergegeben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2017 | 08:45

Sehr geehrter Fragesteller,

Die Nichte ist Erbin 2. Ordnung, was hier aufgrund der Erbeinsetzung jedoch nicht zum Tragen kommt. Pflichtteilsansprüche stehen dieser nicht zu. Ihre Zusammenfassung ist daher mit Ausnahme des Erbranges zutreffend.

Mit freundlichen Grüßen
Braun
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.12.2017 | 08:42


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"Es ist eine Wohltat, wenn man so schnell eine so kompetente, klare und unzweifelhafte Antwort bekommt.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 06.12.2017
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