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Pflichtteilermittlung

24.10.2007 20:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai


Sehr geehrte Damen und Herren

der Erblasser hat seine Schwester als Alleinerbin bestimmt. Aus einer vor Jahren geschiedenen Ehe, entstammen zwei Kinder des Erblassers. Ich gehe davon aus das diese das Pflichtteil beanspruchen können.Meine Frage: Ist es bei der Berechnung des Plichtteils von Bedeutung ob nur eines der Kinder den Pflichtteil beantragt, oder muss in diesem Fall generell von einem Viertel des Nachlasses ausgegangen werden.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Der Pflichtteil bestimmt sich nach der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Ohne Testament wären nur die Erben ersten Ranges (Abkömmlinge, etc.) und ein Ehepartner zu berücksichtigen. Die Abkömmlinge würden zu gleichen Teilen erben.
Daher macht es keien Unterschied ob nur eins der Kinder den Pflichtteil einfordert. Er bleibt somit immer gleich.
Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 25.10.2007 | 18:50

Sehr geehrter Herr Boukai,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Es liegt ein Testament vor welches die Schwester meines Vaters als Alleinerbin bestimmt. Wir Kinder werden nicht bedacht. Das der Plichtteil von der Hälfte des Erbes ausgeht ist klar. Meine konkrete Frage lautet: Steht mir die Hälfte allein zu, wenn mein Bruder seinen Pflichtteil nicht einfordert, oder ist mein Anteil generell die Hälfte der Hälfte, also ein Viertel des gesetzlichen Erbteiles. Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.10.2007 | 00:09

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

wie bereits erwähnt verbleibt es in jedem Fall bei der Hälfte des gesetzlichen Erbteils, unabhängig ob der Bruder nun seinen Pflichtteil geltend macht oder nicht (es wird also immer gerechnet als wenn der Bruder seinen Anteil bekäme). Anders würde es aussehen, wenn er auf seinen Erbtteil offiziell verzichten würde. Dann wäre er im Rahmen der Erfolge überhaupt nicht mehr zu berücksichtigen, Ihr gesetzliche Erbteil und somit der Pflichtteil würden dann entsprechend erhöht.

MfG

Andreas M. Boukai
Rechtsanwalt

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