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Pflichtteilergänzungsanspruch unehelicher Sohn

28.10.2009 23:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo, ich benötige dringend Hilfe im folgenden Fall: Mein Großvater ist gestorben, es existieren zwei Söhne, mein Vater und ein unehelicher Sohn. Diese beiden haben gem. der gesetzlichen Erbfolge jeder die Hälfte des Nachlasses (150.000,00€) also 75.000,00 bekommen. Ich habe innerhalb der letzten zehn Jahre Schenkungen von meinem Großvater in Höhe von 80.000,00€ bekommen.
Nun meldet der uneheliche Sohn Pflichtteilergänzungsansprüche an mich an und meint ihm steht die Hälfte meiner Schenkungen zu. So wie ich es recherchiert habe ist dies aber nicht korrekt, bereitet mir aber dennoch Sorgen.
Ist es nicht so dass der Pflichtteil dieses unehelichen Sohnes 37.500,00€ wäre (25% von 150.000,00€) und nach Zurechnung meiner Schenkungen 57.500,00€ (25% von 230.000,00€) ist? Nachdem er aber bereits insgesamt 75.000,00€ bekommen hat steht ihm doch hier auch nichts zu.

Ich bin Ihnen im Voraus sehr dankbar über Ihre Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Pflichtteilsergänzungsanpruch errechnet sich wie folgt:

Der Pflichtteil des unehelichen Sohnes läge wie Sie richtig erkannt haben bei 37500 Euro.

Der Pflichtteilsergänzungsanspruch wegen des verschenkten Betrages läge bei 20000 Euro.

Nach § 2326 S. 2 BGB ist der Ergänzungsanspruch aber soweit ausgeschlossen, als der Wert des mehr Hinterlassenen reicht.

Dem unehelichen Sohn erbte 75000 Euro, damit 37500 Euro mehr als den auf ihn entfallenden Pflichtteil. Die Rechnung des Ergänzungsanspruches ist daher: 20000 - 37500 = 0, da ein negatives Ergebnis nicht möglich ist.

Ihre Berechnung ist daher im Ergebnis vollkommen richtig. Der uneheliche Sohn hat keinen Anspruch auf Ergänzung seines Pflichtteils gegen Sie.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie einfach nach.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA

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