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Pflichtteilergänzungsanspruch bei Geschwistern vermeiden


20.11.2015 14:23 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Guten Tag!
Mein Schwiegervater ist im August verstorben und hat per Berliner Testament das Gesamtvermögen meiner Schwiegermutter vermacht (u.a ein Haus, und Barschaften). Meine Schwiegermutter möchte nun unbedingt zu uns ziehen, was mit einem erheblichen Umbau-Aufwand in unserem Einfamilienhaus verbunden ist.
Dafür soll das von meinem Schwiegervater geerbte Haus verkauft werden, um die notwendige Finanzierung hierfür sicherzustellen. Meine Schwiegermutter soll dann mietfrei wohnen und auch evtl. aufkommende häusliche Pflege wird dann von uns übernommen.
Wie können wir aufgrund dieser Situation den Pflichtergänzungsanspruch vermeiden? Das umzubauende Haus ist schuldenfrei und gehört gemeinsam mit Mann und mir und wir möchten sicherlich vermeiden, dass die 2 Geschwister meines Mann irgendeinen Anspruch erheben können, im speziellen sollte meine Schwiegermutter in den nächsten Jahren versterben.

Danke für Ihre Mühen, Gruß S. K.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Es geht hier um Pflichtteilsansprüche.

Durch das Berliner Testament der Eltern sind deren Kinder, also Ihr Ehemann sowie dessen Geschwister, nach dem Tod des Vaters enterbt worden. Alleinige Erbin ist die Mutter geworden.

Die Folge davon ist, daß die Kinder des Erblassers Plichtteilsansprüche haben. Diese Pflichtteilsansprüche können Sie nicht ausschließen.


2.


Die Pflichtteilsberechtigten haben gegen die Erbin, also die Mutter, einen Geldanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
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