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13.05.2007 19:12 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Ich bin unehelich geboren und habe nie persönlichen Kontakt zu meinem Vater gehabt. Unterhalt wurde gezahlt.
Mein Vater ist/war verheiratet und hat aus dieser Ehe 3 eheliche Kinder.
Ist es richtig, dass ich genauso erbberechtigt bin, wie die ehelichen Kinder und die Ehefrau?
Ich habe den Verdacht, dass mein Vater bereits verstorben ist und der Erbfall daher bereits eingetreten ist.
Wie kann ich mein evtl. Erbrecht nachträglich gegenüber den anderen Erben durchsetzen?
Wie ist das Verfahren, wenn ein Erbfall eintritt? Müssen die bekannten Erben angeben, dass es noch einen unehelichen Sohn gibt? Prüft das Gericht evtl. Ansprüche unehelicher Kinder?
Machen sich Erben strafbar,wenn sie falsche Angaben machen?
Was wäre die beste weitere Vorgehensweise?
Eingrenzung vom Fragesteller
13.05.2007 | 20:24

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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte.

Es ist davon auszugehen, dass, wenn keine Verfügung von Todes wegen zu Ihren Lasten vorliegt, Sie eine Erbengemeinschaft zumindest mit den drei weiteren Kindern und einer etwaigen Ehefrau bilden würden.
Sie sollten vielleicht in Erfahrung bringen, ob und inwieweit bereits der Erbfall bereits eingetreten sein könnte.
Hierfür könnten Sie sich ggf. an die etwaig übrigen Mitbeteiligten an der Erbengemeinschaft versuchen.
Sollten Sie den Wohnsitz Ihres leiblichen Vaters kennen, könnten Sie ggf., über eine Einwohnermeldeamtsanfrage, da Sie wohl ein berechtigtes Interesse zu haben scheinen, den Aufenthaltsort des Vaters zu erfahren.
Darüber hinaus könnte sich ein Besuch auf dem örtlichen Friedhof lohnen bzw. sich mit der Friedhofsverwaltung auseinanderzusetzen, um zu erfahren, ob der Erbfall nach Ihrem leiblichen Vater eingetreten sein könnte.
Im Übrigen werden Sie einen Auskunftsanspruch gegen die Mitbeteiligten an der Erbengemeinschaft haben, ob Sie ein solches sein könnten, oder ggf. wirksam von der Erbschaft ausgeschlossen sein könnten.
Dies würde dazu führen, dass Sie als Angehöriger Ihres leiblichen Vaters Pflichtteilsberechtigter sind, was Ihnen einen Anspruch in Geld in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteiles am Nachlass zuzüglicher etwaiger Schenkungen der letzten zehn Jahre einbringen könnte.
Dieser Anspruch ist bis drei Jahre nach Erbfall oder Bekanntwerden der etwaigen Nichterbenstellung durchsetzbar.
Ihre Frage, ob die etwaigen Miterben ein etwaig nichteheliches Kind angeben müssen, kann schon diesbezüglich verneint werden, da diese schon des etwaigen Überraschungseffektes wegen von diesem wohl kaum etwas wissen werden.


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 15.05.2007 | 10:56

Wann muss ein Erbschein beantragt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.05.2007 | 11:02

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Erbschein ist nach Eintritt des Erbfalles zu beantragen.
Dieser fungiert quasi als "Legitimationspapier", um die etwaige Erbenstellung zu dokumentieren.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

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