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Pflichtteil bei zugewinngemeinschaft

| 30.09.2010 14:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Es existiert ein Testament des Erblassers, wonach er seinen Sohn alls Alleinerben einsetzt, und seinen neuen Lebenspartner (ohne Notar) vom Erbe an seinem vor Beginn der neuen Ehe erworbenen Immobilienvermögen aussetzt. Zugewinn geringfügig. Wie gross wäre ein einklagbarer Pflichtteilanspruch des Ehepartners? 1/2? 1/4? 1/8?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Der Pflichtteilsanspruch beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Der Ehegatte hat einen Anspruch aus § 1931 BGB auf 1/4. Da im Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebt, erhöht sich der der gesetzliche Erbteil auf insgesamt 1/2, so dass die Hälfte des gesetzlichen Erbteils 1/4 beträgt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Nachfrage vom Fragesteller 30.09.2010 | 15:25

Sie schreiben:
....erhöht sich der der gesetzliche Erbteil auf insgesamt 1/2, so dass die Hälfte des gesetzlichen Erbteils 1/4 beträgt."
Der Nachsatz 1/4 wäre also der einklagbare Pflichtteil?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.09.2010 | 18:43

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die Pflichtteilsquote beträgt 1/4. Ihre Annahme ist insoweit richtig.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth


www.kanzlei-roth.de

Bewertung des Fragestellers 01.10.2010 | 10:55

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