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Pflichteilzahlung


| 29.06.2006 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Bin Pflichtteilsberechtigt.
Amtlich hinterlegte Testament wurde am 28.03.eröffnet(Protokoll und am 03.04.zugestellt.Es gibt einen Alleinerben.(Unstrittig)
Aufstellung des Nachlasses wurde am 02.05.angefortert und ging fristgerecht am17.05.ein.
Da die Aufstellung für mich nicht vollständig erschien habe ich zunächst um die Überweisung eines Teilbetrages gebeten noch nichteinmal die volle Summe die sich aus der Aufstellung ergibt,Zahlungsfrist bis 30.05. und ein persönliches Gespräch angeboten zur Aufklärung.
Am 30.5. kam Post,kann nicht Zahlen da die Bank die Konten nicht frei gibt, benötige Erbschein und mein Einverständnis das die Konten auf den Erben übertragen werden können und ich soll unterschreiben das ich mit Zahlung des Teilbetrage keine Ansprüche mehr stelle.Zwischenzeitlich beim Nachlassgericht angefragt ob Erschein beantragt bis zum 14.06 noch nicht.
Weitere Fristam 06.06. zur Zahlung bis 14.06. gestellt und Hinweis das ein Erbschein bei amtlichen Testament mit Eröffnungsprotokoll nicht nicht notwendig ist.Geld kam nicht.
Schreiben von mir am 20.06. letzte Frist bis 28.06. zur Zahlung. Sonst Zahlungsklage über denangeforderten Teilbetrag.
zwischenzeitlich mit der Rechtsabteilung der Bank gesprochen grundsätzlich würde kein Erbschein bei amtlichen Testament mit Eröffnungsprotokoll mehr gefordert.Dies wurde dem Erben in dem Schreiben von mir auch mitgeteilt.
Schreiben vom Erben 26.06. er könne nichts machen die Bank besteht auf Erbschein und mein Einverständniss zur Umschreibung der Konten.Da Du Dein Einverständnis zur Kontoübertragung nicht geben willst,war ich gezwungen einen Erbschein zu beantragen (auf Nachfrage bei Gericht geschah dies am 22.06.)Ich muss bemerken das mir kein offizelles Schriftstück der Bank vorgelegt wurde die diese Bedingungen fordert.Die Kosten des Erbscheines wüden mir angelastet.Hab darauf geantwortet das ich jetzt die Zahlungsklage veranlassen werde. Kann mich der Erbe im Zusammenspiel mit derGeschäfstelle seiner Bank ins Leere laufen lassen und ich würde auf den Kosten da LG
sitzen bleiben?

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Guten Tag,

das Verhalten der Gegenseite scheint mir anhand Ihrer Schilderung wenig plausibel zu sein. Wenn Ihr Gegner Alleinerbe geworden ist, so muß er gegenüber der Bank lediglich seine Erbenstellung nachweisen. Dies kann entweder durch einen Erbschein oder eben durch das amtliche verwahrte Testament erfolgen. Hier gibt es keine klaren Richtlinien, vielmehr ist dies von Bank zu Bank unterschiedlich. Eine Zustimmung von Ihnen braucht der Erbe nicht, da er Alleinerbe ist. Insoweit habe ich schon den Eindruck, daß hier auf Zeit gespielt wird.

Sie haben als Pflichtteilsberechtigter zunächst Anspruch darauf, daß Sie Auskunft über den Bestand und Wert des Nachlasses erhalten. Hiernach richten sich dann die Zahlungsansprüche.

Wenn die Gegenseite nicht zahlen will oder kann, wird Ihnen letztlich nur der Weg zum Gericht bleiben, um Ihr Recht durchzusetzen. Für blanken Unsinn halte ich allerdings die Drohung, daß Sie die Kosten des Erbscheinsverfahrens tragen müßte. Damit haben Sie nun wirklich nichts zu tun.

Ich möchte noch darauf hinweisen, daß im Rahmen dieser Beratung nur ein erster Fingerzeig gegeben werden kann. Wenn Sie gerichtliche Schritte einleiten wollen, sollten Sie einen Rechtsanwalt damit kontaktieren, der den gesamten Sachverhalt und den gesamten Schriftverkehr gemeinsam mit Ihnen analysieren kann, um das ideale Vorgehen festzulegen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 29.06.2006 | 17:13

Befindet sich mein Gegner im Verzug?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.06.2006 | 19:31

Guten Abend,

Sie haben Auskunft verlangt und Zahlungsansprüche geltend gemacht. Wenn die von Ihnen genannten Fristen abgelaufen sind, befindet sich Ihr Gegner in Verzug.

Freundliche Grüße

Michael Weiß

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