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Pflichteilsanspruch; ALGII; Austocker

10.07.2018 12:45 |
Preis: 55,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine sozialversicherungspflichtige Arbeit und beziehe zusätzlich noch aufstockende Leistungen durch das Jobcenter. Nun ist meine Mutter verstorben und ich "erbe" den Pflichtteil. Dieser wird wohl ca. 10.000 Euro sein.
Zum Todeszeitpunkt meiner Mutter bezog ich diese aufstockenden Leistungen bereits, daher dürfte es das Jobcenter wohl als Einkommen und nicht als Vermögen ansehen. Ist das soweit richtig? Ich weiß, dass das Einkommen auf 6 Monate verteilt und der Rest dann als Vermögen angesehen werden würde, wenn es unter dem Schonvermögen liegt.

Nun habe ich jedoch von der Möglichkeit gelesen, dass man diese "Einnahme" schon eher in "Vermögen" umwandeln kann wenn man seine Hilfebedürftigkeit für mindestens einen Monat nachhaltig überwindet. Mein Nettogehalt liegt derzeit ca. 60 Euro unter dem Betrag den ich beziehen würde wenn ich alleine auf ALG II angewiesen wäre. Daher stocke ich auf. Ich könnte aber natürlich auch gut für ein paar Monate nur von diesem Betrag leben. Hätte ich damit meine Hilfebedürftigkeit schon nachhaltig überwunden? Oder bedeutet es, dass ich meine Arbeitszeit für mindestens einen Monat aufstocken müsste, damit ich tatsächlich für diesen Monat auch theoretisch keinen Anspruch mehr auf Sozialleistungen hätte? Bei mir würde das bedeuten mind. 1200 brutto im Monat verdienen. Ich beziehe mich hier auf dieses Urteil: BSG, Urteil vom 15. 4. 2008 – B 14/7b AS 68/06 R)

Dürfte ich während dieses Monats dann für ca. 1000 Euro ein defektes Möbelstück austauschen und eine höhere Rechnung (ca. 2000 Euro) für Zahnersatz begleichen? Es gilt ja der Grundsatz, dass man sein Geld nicht verschleudern darf, aber das sind meiner Meinung vernünftige Ausgaben und nicht zu beanstanden. Der Rest würde dann in mein Schonvermögen fallen.

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