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Pflichtbeiträge an Gesetzliche RV


14.06.2007 18:47 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht



Als Selbständiger Versicherungsvertreter habe ich zwei Jahre lang gearbeitet,deswegen soll ich Pflichtbeiträge bezahlen für die Summen was an meiner Steuerklärung steht.Ich habe Provisionen bekommen mit Stornozeiten bis zu 40 Monaten daher musste ich die letzten drei Jahre über die hälfte wieder zürück an die Versicherung bezahlen.Die berechneten Beiträge habe ich mehrmals Widersprochen jetzt kam ein Bescheid von der Vertreterversammlung der GRV und ich soll bezahlen.Frage 1: Muss ich diesen Betrag was berechnet ist bezahlen oder soll weiter gehen aber wie?? Frage 2:Kann ich was gegen die Widerspruchskosten machen die soll ich auch noch bezahlen???
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst wäre wichtig zu wissen, warum Sie überhaupt Pflichtbeiträge bezahlen müssen.

Neben allen Angestellten sind in der gesetzlichen Rentenversicherung auch "arbeitnehmerähnliche Selbstständige", selbstständige Lehrkräfte, sowie Existenzgründer, solange sie den Existenzgründungszuschuss der Arbeitsagentur beziehen pflichtversichert. Möglicherweise trifft auf Sie ersteres zu.

Als beitragspflichtige Einnahmen wird in diesen Fällen generell ein Monatseinkommen in Höhe der Bemessungsgrenze – derzeit 2.450 bzw. 2.100 € – zu Grunde gelegt. Beim derzeitigen Beitragssatz ergibt sich daraus ein Monatsbeitrag von 487,55 bzw. 417,90 €.

Wer ein niedrigeres Einkommen hat oder sich höher versichern möchte, kann auf Antrag aber auch Beitrag nach dem tatsächlichen Einkommen bezahlen. Ihr Einkommen richtet sich nach dem Jahresergebnis. Wenn Sie in späteren Jahren aufgrund Storno Gelder zurückbezahlen müssen, beeinflußt diese Zahlung nur das Jahr in dem sie geleistet wird.

Ob der errechnete Beitrag zutreffend ist, kann ohne Kenntnis der Berechnung nicht nachvollzogen werden. Wenn diese aber rechnerisch richtig war, sehe ich keinen Ansatz sich gegen diese Zahlungsverpflichtung zu wehren.

Wenn Sie Widerspruch einlegen, können hierfür Kosten entstehen, wenn dieser zurückgewiesen wird. Nur falls Sie Recht bekommen, oder aber fristgerecht gegen diesen Widerspruchsbescheid Klage erheben und dort obsiegen, entstehen Ihnen keine Kosten.

Ich hoffe meine Antwort kann Ihnen zu einer ersten Orientierung dienen. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt, weil bei Überprüfung des Sachverhaltes, insbesondere anhand der zu prüfenden Unterlagen sich Umstände ergeben, können die zu einer abweichenden Beurteilung führen.


Mit freundlichen Grüssen

Oliver Martin
Rechtsanwalt

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