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Pflichtanwalt (PKH-Antrag)

02.09.2011 17:36 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Vor einiger Zeit legte ich bezüglich Prüfungsrecht einen Widerspruch über einen Anwalt ein, der entsprechend über einen bewilligten Beratungskostenbeihilfe-Antrag vergütet wurde.
Für das Einlegen der Klage wurde mir nun eine Vorschusskostenrechnung über mehr als 1500,- Euro in Rechnung gestellt. Daraufhin verwies ich auf einen von mir über die Kanzlei bereits gestellten Prozesskostenbeihilfe-Antrag, woraufhin mein Anwalt das Mandat niederlegte ohne eine Klagebegründung zu erstellen.
Meine Frage ist, ob ein Anwalt das überhaupt darf bzw. wo und wie ich zeitnah einen neuen Anwalt finden kann, der mich vertritt.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Die Beratungshilfe deckt die außergerichtlichen Anwaltskosten ab, also in Ihrem Fall das Widerspruchsverfahren bis zum Eingang des Widerspruchsbescheides.

Die Prozesskostenhilfe betrifft die Kosten im gerichtlichen Verfahren. Es ist unüblich, wenn der Anwalt eine Vorschussrechnung schreibt, obwohl für die Klage ein PKH Antrag gestellt wurde.

Allerdings hängt die Bewilligung von PKH nicht nur von Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen ab, sondern auch von den Erfolgsaussichten der Sache. Es ist also, anders als bei der Beratungshilfe, nicht sicher ob das Gericht PKH bewilligen wird. Der Anwalt ist berechtigt einen Vorschuss von Ihnen zu fordern, anders wäre es nur, wenn die PKH bereits bewilligt wäre.

Wenn Sie die Kosten nicht zahlen, ist der Anwalt berechtigt, das Mandant niederzulegen.

Sie sollten sich an einen anderen Anwalt wenden. Falls Sie niemanden kennen, sollten Sie sich an die Anwaltskammer wenden, die für Ihren Wohnort zuständig ist. Ob Sie einen Anwalt finden, der die Sache ohne Vorschuss vertritt, kann ich nicht einschätzen, dies wird auch sehr von den Erfolgschancen der Sache abhängen.

Beachten Sie aber, dass Sie für den Fall der Nichtbewilligung von PKH die Kosten des Anwalts tragen müssen.


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