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Pflicht zur Kooperation bei Herausgabe von Eigentum

12.12.2020 22:24 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


09:35

Rahmen:
- Ich habe ein paar Wertgegenstände in einer kleinen Schachtel bei einer Bekannten in Deutschland gelagert.
- Ich selbst bin nicht mehr in Deutschland und nicht in Europa und kann aktuell abgesehen von den Reisekosten auch nicht so einfach nach Deutschland ein- und sofort wieder ausreisen.

Ziel:
- Ich möchte die Wertgegenstände daher von einem Wertdienst abholen lassen und auch die Bekannte wollte bereits, das ich die Dinge abhole.
- Ich habe sowohl einen Kurier zur Abholung als auch eine Möglichkeit zur anderweitigen Lagerung und würde die Schachtel entsprechend gerne abholen.

Offener Punkt
- Allerdings müsste die Schachtel mit den Wertgegenständen für den Transport zunächst vorbereitet werden (etwas ausstopfen, in einen neutralen Umkarton stecken, und den Umkarton mit Zeitungspapier o.ä. ausstopfen, damit die Schachtel beim Transport nicht hin- und herfällt).
- Hierfür ist mir kein Dienstleister bekannt, der diese kleine Vorbereitung für den Transport übernimmt und der Kurier selbst übernimmt die Vorbereitung nicht.

Problem
- Meine Bekannte verweigert wohl aus persönlichen Gründen im Prinzip die Kooperation und ist nicht bereit die Schachtel nach Anleitung wie beschrieben ordnungsgemäß zu verpacken.

Frage:
Ich möchte wissen, ob ich im Rahmen der ansonsten von mir bereits organisierten Herausgabe meines Eigentums einen Anspruch auf eine entsprechende Mindestunterstützung wie beschrieben habe, da ich wie gesagt keinen Dienstleister kenne (und keinen anderen persönlichen Ansprechpartner dort habe), der das übernimmt, wenn die ordnungsgemäße Verpackung Voraussetzung für die Abholung durch den Kurier ist?

12.12.2020 | 22:46

Antwort

von


(292)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 985 BGB ist Ihre Bekannte nur zur Herausgabe verpflichtet, aber nicht zum verpacken. Wenn die Sachen verpackt werden müssen, dann müssen Sie entweder jemanden suchen, der bereit ist, die Sachen für Sie zu verpacken oder warten, bis die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben sind und die Sachen selbst abholen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

Rückfrage vom Fragesteller 13.12.2020 | 09:27

Das ich einen Herausgabeanspruch nach §985 BGB habe ist mir bekannt und es ergibt sich bereits aus meiner Beschreibung der Situation, dass das in keiner Weise strittig ist.

Aus diesem Paragraphen ergibt sich aber nicht, ob in meinem Fall eine entsprechende Verpflichtung zu einer Kooperation wie beschrieben bei der Herausgabe besteht. Nur als Beispiel muss Sie ja auch wie bei anderen Geschäften eine Abholung ermöglichen, indem Sie an einer Terminvereinbarung mitwirkt und zur gegebenen Zeit dann auch vor Ort sein, um die Abholung zu ermöglichen.

Beantworten Sie daher bitte entweder meine Frage samt Quelle oder ermöglichen Sie jemand anderem, meine Frage zu beantworten.

Vielen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.12.2020 | 09:35

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hatte Ihnen bereits mitgeteilt, dass die Bekannte keine Pflicht hat, die Sachen einzupacken. Für eine solche Pflicht bedürfte es eines §, aus dem sich eine solche Pflicht ergibt. Einen § aus dem sich eine Pflicht zur Verpackung fremder Sachen ergibt, gibt es nicht. Da es einen solchen § nicht gibt, existiert auch keine Pflicht zum Verpacken.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(292)

Freiheitsweg 23
13407 Berlin
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