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Pflegeversicherung

| 24.03.2010 18:18 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Guten Tag,
ich habe im Mai 2008 eine Pflegeversicherung (bei der DBV)abgeschlossen und alle Behandlungen, usw. der letzten 3 Jahren im Antrag angegeben.
Im Dezember 2009 ist mir aufgefallen, dass ich auch Psychotherapien hätte angeben müssen. Dies habe ich im Dez. 2009 nachgeholt. Allerdings handelte es sich nicht um eine Therapie, sondern lediglich um eine Beratung wegen Eheprobleme, also keine Erkrankung.
Daraufhin verlangt die DBV rückwirkend einen Risikozuschlag von 100%!!
Ich habe die Versicherung daraufhin fristgerecht gekündigt und die nachträgliche Zahlung abgelehnt.
Nun verlangt die DBV trotzdem rückwirkend den Risikozuschlag, obwohl ich gekündigt habe und m.E. keine Krankheit sonder eine Beratung vorlag???
Was kann ich tun?
Danke.
Mit freundlichen Grüßen
D. Petri

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und der angegebenen Informationen hier meine Einschätzung:

1. Wenn nach dem Antragsformular explizit nach Psychotherapien gefragt wurde verpflichtet Sie dies zur Angabe (= vorvertragliche Anzeigepflicht), selbst wenn es nur ein Beratungsgespräch war.
Üblicherweise wird dann von der Versiherung beim Behandler nachgefragt, ob von einer relevanten Vorerkrankung auszugehen ist.

2. Hinsichtlich des Risikozuschlages hat man normalerweise ein Wahlrecht, man kann den Zuschlag ablehnen, im Gegenzug wird dann der Versicherungsschutz eingeschränkt (im Ergebnis wird der Leistungsfall der psychischen Erkrankung vom Vertragsschutz ausgenommen).

Die Vorgehensweise der DBV erscheint mir in diesem Punkt fragwürdig.

3. Aus diesem Grund sollten Sie (eventuell mit anwaltlicher Unterstützung) die Forderung zurückweisen.

Eine eingehende Prüfung zur vertraglichen Rechtslage kann ich jedoch nur nach Einsicht in die Vertragsunterlagen (Antrag, Versicherungsschein, Schriftverkehr) abgegeben.

Nutzen Sie im Bedarfsfall die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen


T. Fertig



Rückfrage vom Fragesteller 25.03.2010 | 17:28

Guten TAg,
vielen Dank für ihre Anrwort, sie hilft uns sehr.
Sie wollten wissen wie hochder Risikozuschlag ist, es sind 100% und in Euro 94,09.
Mit freundlichen Grüßen
D. Petri

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.04.2010 | 20:47

Sehr geehrter Nutzer,

vielen Dank für die ergänzene Information. Es bleibt im Übrigen bei meiner Einschätzung zu Ihrem Sachverhalt.

MfG,


T.Fertig

Bewertung des Fragestellers 25.03.2010 | 17:21

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