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Pflege der Eltern

13.08.2014 11:50 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Carolin Richter


Zusammenfassung: Die Frage behandelt das Problem von Ausgleichsleistungen des Geschwisterkindes im Hinblick auf Pflegeleistungen des anderen Geschwisterkindes zu Gunsten eines Elternteiles.

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Mutter ist 79 Jahr alt und befindet sich in der Pflegestufe 1.
Unsere Mutter hat zwei Töchter.
Die Mutter wohnt alleine in ihrer eigenen Wohnung.
Seit nunmehr 5 Jahren, wird meine Mutter von mir und einem Pflegedienst in der häuslichen Pflege betreut.
Meine Schwester beteiligt sich nicht an der Betreuung und Pflege unserer Mutter.
Frage:
Seit 5 Jahren leiste ich nachweislich, durch die Pflegstufe 1, die Pflege und Betreuung unserer Mutter.
Welche Möglichkeiten gibt es, dass auch meine Schwester an der Pflege und Betreuung unserer Mutter verpflichtet werden kann?
Kann meine Schwester, für die kommenden 5 Jahre, für die Pflege und Betreuung unserer Mutter verpflichtet werden, weil ich bereits 5 Jahre lang, nachweislich für die häusliche Pflege unserer Mutter aufgekommen bin? Aus meiner Sicht, wäre damit zunächst jedes ihrer Kinder, zu gleichen Anteilen (jeweils 5 Jahre) an der Pflege und Betreuung beteiligt.
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Antwort.

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen gern auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Es ist sehr schön von Ihnen, dass Sie Ihre Mutter pflegen und hierfür Zeit opfern. Jedoch kann Ihre Schwester leider nicht zur Erbringung von Pflegeleistungen gezwungen werden. Hierfür gibt es keine gesetzliche Grundlage.

Pflegeleistungen, die von Ihnen erbracht wurden, werden aber nach reformierter Gesetzeslage gem .§ 2057a Abs.1 Satz 2 BGB bei der Bemessung des Erbanteils berücksichtigt. Wenn Sie den Paragraphen lesen, werden Sie feststellen, dass die Regelung äußerst schwammig ist, so dass über die Höhe eines Ausgleichs zu Ihren Gunsten kaum etwas gesagt werden kann.

An Ihrer Stelle wäre es daher eventuell eher zu überlegen, ob Sie sich die Pflegeleistungen vergüten lassen. In diesem Fall würden Sie eine eventuell spätere Auseinandersetzung mit Ihrer Schwester vermeiden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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