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Pflasterung 35 Jahre alt


| 25.10.2016 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Wir haben vor 5 Jahren ein Haus gekauft das eine Überpflasterung (Dreieckform3x2 m) zum Nachbargrundstück hat.( Wussten wir da aber nicht) Da steht jetz ne Hecke und Zaun des Nachbarn. Damals vor 35 Jahren hat der Vater / Schwiegervater des Nachbarn wohl die mündliche Erlaubnis gegeben da sonst schlecht aus der Garage fahren war. Vor ca.10 Jahren hat dann der erbe nun ein Haus direkt an unseres gebaut. So jetzt wollten wir die Pflasterung erneuern da kam der schreiend um die ecke und meinte das können wir nicht machen es wäre sein Grundstück. Er will es wieder haben. Dann hätten wir das Problem das wir schlecht aus der Garage kommen. Dafür fährt der aber immer über unser Grundstück um auf sein zu kommen da seine einfahrt auf Grund eines Stromkasten direkt neben seiner Einfahrt ist zu eng ist für ein Auto. Was kann man da machen? Wir brauchen die ecke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Hier könnte sich aufgrund der langen, stetigen, allgemeinen und gleichmäßige Übung die von den Beteiligten als rechtsverbindlich anerkannt worden ist, ein Gewohnheitsrecht zu Ihren Gunsten dahingehend entwickelt haben, dass Sie die Pflasterung auch unter Beachtung des nachbarschaftlichen Rücksichtnahmegebotes erneuern dürfen. Da Ihr Nachbar offenbar auch Ihr Grundstück benutzt, ist zu prüfen, ob er hierzu über ein im Grundbuch eingetragenes Geh- und Fahrtrecht befugt ist. Wenn nicht, sollten Sie mit ihm dahingehend verhandeln, dass Sie nicht am Status Quo rütteln, ihn also weiter Ihr Grundstück nutzen lassen, wenn er im Gegenzug die Erneuerung der Pflasterung gestattet.

Ich rate Ihnen, bei weiterem Streit einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.10.2016 | 10:10

Heißt das jetzt das er grundsätzlich diese ecke nun nicht wieder haben darf? Auch wenn er unser Grundstück nicht nutzen würde? Gehört es dann uns? Oder darf er das einfach abreißen bis zur Markierung im Boden? Ich dachte es gibt bei sowas kein Gewohnheitsrecht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.10.2016 | 10:35

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Hier kommt es auf sämtliche Umstände Ihres Falles an, insbesondere die genauen örtlichen Gegebenheiten, die im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beurteilt werden können. Eigentümer sind Sie nicht geworden, aber wie gesagt könnte Ihnen ein Gewohnheitsrecht zur Nepflöasterung auf eigene Kosten entstanden sein, wenn der Nachbar grundsätzlich mit der Weiternutzung einverstanden ist. Wenn der Nachbar hingegen eine andere Nutzung anstrebt, ist er wegen § 903 BGB hierzu berechtigt. Da er aber auch Ihr Grundstück nutzt, sollte wie oben gesagt mit ihm verhandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.10.2016 | 22:26


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Stellungnahme vom Anwalt:
Die Frage konnte auf Basis Ihrer Angaben nicht abschließend beantwortet werden, ein Ortstermin ist notwendig.
FRAGESTELLER 28.10.2016 2,2/5.0
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