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Pflanzen in einer Wohnanlage

| 16.08.2018 07:55 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


wir haben in unserer Eigentums-Wohnanlage die aus zwei Häusern besteht in der jeweils 8 Parteien wohnen die Gartenpflege arbeiten für ein kleines Entgeld übernommen. Nun hat man uns mit der Begründung das alles unordentlich aussieht (trockene Büsche und Gräser) was bei diesem Sommer ja kein Wunder ist gekündigt. Nun haben wir auch ein paar private Pflanzen ( 4 Pfingstrosen) gepflanzt damit wenigstens etwas Farbe auf das Grundstück kommt. Man hatte seinerseits nur eine aller Welts Bepflanzung vorgenommen. Nun die Frage, würden wir von der Hausverwaltung oder den Eigentümern Schwierigkeiten bekommen wenn wir unsere Pflanzen (4 Stück) wieder ausgraben und bei uns im Kleingarten wieder einpflanzen. Die Pflanzen sind jetzt ca 60 cm hoch.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Durch das auf Dauer angelegte Einpflanzen sind die Pflanzen wesentliche Bestandteile des Grundstücks geworden und damit in das Eigentum des Grundstückseigentümers, also der WEG übergegangen. Das ergibt sich aus §§ 94, 93 BGB.

Damit gehören die Pflanzen nicht mehr den Eigentümern allein, die sie gekauft und eingepflanzt haben.

Sie sollten den Verwalter ansprechen und sich um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Im Hinblick auf die Eigentumsverhältnisse kann ich Ihnen nicht raten, die Pflanzen einfach auszugraben und mitzunehmen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine für Sie angenehmere Auskunft geben kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

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Bewertung des Fragestellers 19.08.2018 | 10:30

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