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Pferde Rückabwicklung

03.11.2017 12:35 |
Preis: 25,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von


Ich habe im Mai 2017 eine Trakener Stute 5 Jährig gekauft! Vom Verkäufer bekamen wir Röbtgenbilder per Mail zugesendet! Auf eine Ankaufs Untersuchung wurde verzichtet wegen der Röntgenbilder!

Jetzt wollte ich aus privaten Gründen das Pferd verkaufen! Es wurden die Röntgenbilder an den Tierarzt des Interessenten geschickt! Dann wäre er danach zur normalen Ankaufs Untersuchung gekommen! So weit kam es nicht, den der Tierarzt hat festgestellt das das Pferd Hufrolle hat, aus diesem Grund ist der Interessent abgesprungen!

Als ich die Stute gekauft habe, hat man mir nichts von der Hufrolle gesagt, da die Röntgenbilder jedoch vom Verkäufer an mich ausgehändigt wurden muss der Verkäufer davon ja gewusst haben! Kann ich eine Rückabwicklung vom Verkäufer verlangen??wir haben die Stute ja noch nicht mal 6 Monate??
03.11.2017 | 14:10

Antwort

von


(367)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich wäre wegen der HIfrolle hier ein Gewährleistungsanspruch geltend zu machen, wenn es sich nicht um einen Verkauf privat/ privat gehandelt hat und die Gewährleistung dabei ausgeschlossen wurde.
Anhand Ihrer Darstellungen gehe zunächst nicht von einem Haftungsausschluss aus.

Hier stellt sich aber die Frage, ob Sie einen Anspruch geltend machen können, wenn Sie bereits bei Übergabe die Röntgenbilder hatten, auf denen der jetzige Tierarzt die damals schon bestehende Hufrolle erkannt hat.

Sie hatten die Röntgenbilder und haben danach auf eine Ankaufuntersuchung verzichtet. Meines Erachtens wird von Ihnen nur schwierig zu beweisen sein, dass Sie von der Hufrolle keine Kenntnis hatten bzw. keine Kenntnis haben konnten. Hier könnte Ihnen auch Fahrlässigkeit vorgeworfen werden, weil Sie die Röntgenbilder nicht vorab haben prüfen lassen.

Fraglich ist auch, ob der Verkäufer tatsächlich von der Hufrolle wusste und hier arglistig gehandelt hat, in dem er Sie nicht informierte. Er hat Ihnen die Röntgenbilder überlassen, kann sich meines Erachtens darauf berufen, dass Sie zumindest mittels der Röntgenbilder informiert waren.

Sie sollten zunächst Ihren Tierarzt bitten, die Röntgenbilder anzusehen und festzustellen, ob darauf tatsächlich Hufrolle zu erkennen ist.

Danach sollten Sie den Verkäufer anschreiben und Stellungnahme erbitten, gegebenenfalls auch durch Vorlage von Tierarztunterlagen.

Erst nach Vorlage weiterer Unterlagen kann mit Bestimmtheit erklärt werden, Ob Sie tatsächlich Ansprüche geltend machen können. Momentan würde ich Ihre Chancen als nicht besonders gut einschätzen. Dies kann sich allerdings bei Vorlage weiterer Unterlagen ändern.

Gerne können Sie sich dazu bei mir melden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

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