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Pfandrecht kfz

25.06.2018 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Halter eines KFZ ist nicht immer auch der Eigentümer des KFZ

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Vermögen wurde vor geraumer Zeit gepfändet und ich habe eine EV leisten müssen. Nun möchte mir ein Bekannter sein Fahrzeug zur Verfügung stellen. Das Kfz soll aber aus privaten Gründen (Knöllchen, Versicherung, Steuer etc.) auf mich zugelassen werden (Halter). Eigentümer bleibt weiterhin mein Bekannter.
Hat ein formloses Schreiben meines Bekannten, in welchem er versichert, der alleinige Eigenrümer zu sein, vor dem Gerichtsvollzieher Bestand? Kann der GV trotzdem pfänden, obwohl es nicht mein Kfz ist?

Vielen Dank für eine rasche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

W.Schade

25.06.2018 | 12:16

Antwort

von


(483)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Im Fahrzeugbrief bzw. Zulassungsbescheinigung ist lediglich erfasst, auf welche natürliche Person der Wagen zugelassen ist. Halter eines Fahrzeugs gemäß straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften ist immer derjenige, der über das Fahrzeug verfügt, es „auf eigene Rechnung" in Gebrauch hat, somit Nutzen aus dessen Verwendung zieht und alle Kosten dafür übernimmt. Der Halter ist verantwortlich für Sicherheit und den ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrzeuges.

Der Fahrzeughalter ist ABER NICHT automatisch auch der Eigentümer des Fahrzeuges. Dementsprechend müssen Halter und Eigentümer nicht identisch sein.

Eine schriftliche Erklärung vor einem Gerichtsvollzieher, sollte aber zumindest dem Nachweis darüber standhalten, dass der Bekannte Eigentümer des Fahrzeuges ist, was er ggf. auch mittels des Kaufvertrages über das Fahrzeuges nachweisen kann, und dass Ihnen das Fahrzeug entgeltlich oder unentgeltlich lediglich zur Nutzung leihweise überlassen worden ist.

Ich empfehle daher, dass der Bekannte zumindest alle Eigentumsnachweise parat hat um ggf. im Falle der Anfechtung der Erklärung den Beweis seiner Eigentumsstellung darlegen zukönnen.

Gleichwohl sollte eine schriftliche Erklärung anlässlich der Gebrauchsüberlassung grundsätzlich ausreichend sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

ANTWORT VON

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24114 Kiel
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