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Pfändungsschutz bei Immobilien


02.11.2006 11:36 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Sehr geehrte Anwälte,

wie schütze ich mein eigenes Haus vor Pfändungen u. wie verhindere ich eine Zwangsversteigerung?

Ich bin selbst. Unternehmer u. befürchte aus einem Projekt mögliche Forderungen.

Mein Haus hat einen Vekehrswert von ca. 250 T€.

Zum Schutz möchte ich eine Grundschuld über 500 T€ u. ein lebenslängliches Wohnrecht zugunsten meiner Schwester "installieren".

Teilen Sie mir bitte mit, ob dies einen wirkungsvollen Pfändungsschutz darstellt. Gibt es aus Ihrer Sicht andere "wirkungsvollere" Schutzmöglichkeiten (u. auch günstigere)?

Vielen Dank im voraus.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes und aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworte:

Die Zwangsvollstreckung in Immobilien geschieht im Wege der Zwangsversteigerung. Durch die Belastung des Grundstücks mit Grundpfandrechten und/oder Grunddienstbarkeiten kann die Zwangsvollstreckung unter Umständen für den Gläubiger wirtschaftlich uninteressant werden, verhindern können Sie dies hierdurch allerdings nicht.

Die von Ihnen angedachten Maßnahmen sind daher zwar geeignet, das wirtschaftliche Interesse Ihrer Gläubiger an einer Zwangsvollstreckung zu verringern. Ob eine Versteigerung evtl. dennoch durchgeführt würde bleibt aber ausschließlich der Entscheidung Ihrer Gläubiger vorbehalten.

Endgültig sichern können Sie Ihr Haus letztendlich nur, indem Sie es auf einen Dritten, z.B. Ihre Schwester, übertrage, z.B. durch eine Schenkung. Eine solche Schenkung kann auch unter einem Widerrufsvorbehalt erklärt werden, so dass Sie zu jedem Zeitpunkt wieder Eigentümer des Hauses werden könnten. Allerdings sind im Zusammenhang mit einer Schenkung die steuerlichen Folgen zu berücksichtigen.

Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen zur Zufriedenheit beantwortet habe und ich Ihnen eine erste Orientierung für das weitere Vorgehen geben konnte.

mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

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