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Pfändungsgrenze bei PKW Privatnutzung


| 03.02.2007 08:38 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Hallo,
ich bn zur Zeit arbeitslos und könnte wieder Arbeit bekommen.
Meine Insolvenz läuft bereits seit Sep. 2005.
Mein Arbeitgeber stellt einen PKW der auch privat genutzt werden darf.
Es gilt die 1% Regelung.
Mein Einkommen wäre dann :
1400,00 Euro Brutto
+ 148,00 Euro PKW
+ 111,00 Euro Fahrtkosten (0,03% bei 25 km)

Nach Abzug der Steuern hätte ich ein Nettoeinkommen von 1129,00 Euro.
Von dieser Summe zieht mein Arbeitgeber
das Auto + die Fahrtkosten dann aber ja ab.
Sprich ich würde dann nur 870,00 Euro ausbezahlt bekommen.
Ich bekomme noch Kindergeld 154,00 und Unterhalt 324,00 Euro für meinen nichtehelichen Sohn(16)
Die Kosten für die Wohnung (alleine mit meinem Sohn) belaufen sich auf 450,00 Euro Kaltmiete + 80,00 Euro Heizung + 40,00 Euro NK an Vermieter und 70,00 Euro Strom.
Außerdem kommen monatlich 25,00 Euro für Versicherungen zusammen.
Von welcher Netto Summe würde mein Verwalter denn ausgehen ?
Bzw. was würde gepfändet werden ?


Sehr geehrter Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Anfrage aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverahlts wie folgt:

Nach Ihrer Darstellung errechnet sich das maßgebliche Nettoeinkommen wie folgt:


1.129,--€ abzgl.Fahrtkosten= 111,00 €,verbleiben netto 1.018,--€.


Der PKW Vorteil(also die private Nutzungsmöglichkeit ist als zusätzliches Einkommen zu berücksichtigen,deshalb habe ich es mit hinzu addiert s.o.).


Es können mtl.17,40 € gepfändet werden.


Ich gehe nach dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt nicht davon aus,dass sich in der Insolvenzmasse auch Unterhaltsschulden
Ihnen gegenüber befinden.In diesem zuletztgenannten Fall sind die
Pfändungsmöglichkeiten der am Insolvenzverfahren beteiligten Gläubiger nämlich sehr viel höher .


Die Unterhaltsbeträge für Ihren Sohn incl.Kindergeld bleiben außen vor.

Ihre mtl.Mietbelastung spielt regelmäßig keine Rolle.



Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin











und damit bei einerP

Nachfrage vom Fragesteller 03.02.2007 | 11:06

Vielen Dank für die rasche Antwort.
Meine Schuldner sind nur Banken.
Mein Insolvenzverwalter hat vor meiner Arbeitslosigkeit immer alles was ich an Geld habe (also Kindergeld und Unterhalt für meinen Sohn) berechnet.
Ich hatte 990,00 Euro netto + das bereits genannte Einkommen, also mußte ich 30,00 Euro auf das Insolvenzkonto zahlen.
War das denn nicht korrekt ? Bzw. wie kann ich mich denn währen wenn er sagt ich muß mehr Geld auf das Konto einzahlen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.02.2007 | 11:33

Sehr geerhte Fragestellerin,

Der Inso-Verwalter kann KG und Kindesunterhalt nicht maßgeblich berücksichtigt haben ,sonst wäre er auf einen viel höheren Pfändungsbetrag als 30,--€ gekommen.
Die Differenz zu meiner Berechnung liegt vielleicht darin,dass
mehr Kindesunterhalt gezahlt wird,als gesetzlich geschuldet (Nur) dieser etwaige freiwillige Mehrbetrag für das Kind darf gepfändet werden.


Der Inso-Verwalter muss Ihnen erläutern,wie er die jeweiligen Pfändungsbeträge ausgerechnet hat bzw.ausrechnet.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtanwältin

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