Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Pfändungsgrenze Insolvenz bei Eheähnlichem Verhältnis mit 2 Kindern

15.02.2010 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler


Sehr geehrte Damen und Herren,
momentan beziehe ich ALG 2 habe die möglichkeit eine Festanstellung anzunehmen. Ich lebe in einem Eheähnlichen verhältnis mit meiner Freundin die eine Tochter alter 6Jahre in die Beziehung mit gebracht hat. Seit 14 Monaten haben wir eine Tochter zusammen. Meine Freundin ist im moment in der Elternzeit, sie ist in ungekündigter Stellung als Altenpflegerin, wird aber nach der Elternzeit nur noch als Halbtagskraft arbeiten. Jetzt meine Frage erhöht sich die Pfändungsfreigrenze von 1360.- Euro bei mir duch die 6 Jährige Tochter meiner Freundin, oder wird nur unsere 14 Monate alte Tochter mit in die Freigrenze mit einbezogen. Angennommen ich erhalte ein Nettogehalt in Höhe von 1700.- Euro Montl. und meine Freundin würde ein Nettogehalt in Höhe von ca. 800.-Euro erhalten würden mir dann wirklich nur meine 1360.-Euro plus die 800.-Euro meiner Freundin bleiben ? Das wäre für ene vier köpfige Familie doch sehr wenig oder ?

Mit freundlichem Gruß
T. Witte

Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Schilderungen beantworte ich Ihre Frage in einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt:

Bei der Berechnung des pfändbaren Einkommens werden nur gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen berücksichtigt. Gesetzlich sind Sie nicht verpflichtet, dem Kind Ihrer Lebensgefährtin Unterhalt zu zahlen. Gleiches gilt im Übrigen gegenüber Ihrer Freundin. Dagegen besteht gegenüber dem eigenen Kind eine gesetzliche Unterhaltsverpflichtung.

Demnach wäre für Sie eine Unterhaltsverpflichtung zu berücksichtigen.

Bei einem Nettoeinkommen von 1.700,00 € wären demnach 172,05 € pfändbar, der Rest unpfändbar.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung geben zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende rechtliche Bewertung Ihres Problems die Kenntnis des vollständigen Sachverhaltes erfordert. Im Rahmen dieses Forums können sich die Ausführungen aber ausschließlich auf Ihre Schilderungen stützen, und somit nur eine erste anwaltliche Einschätzung darstellen.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Bitten beachten Sie, dass dabei weitere Kosten anfallen.

Gerne stehe auch ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Interessen zur Verfügung. Sollten Sie dies wünschen, können Sie sich jederzeit - gerne auch per eMail - mit mir in Verbindung setzen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
Rechtsanwalt








FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 72807 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Herr Hagena hat sich sehr schnell mit einer ersten Antwort gemeldet und auch meine kurzen Rückfragen wurden zügig beantwortet. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Vielen Dank für Ihre Beratung, jetzt habe ich einiges verstanden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen DANK, Herr Park! Diese Fragemöglichkeit hier ist eine sehr gute Sache in mehrfacher Hinsicht (schnell, preiswert, ohne großen Aufwand), hängt sicherlich auch sehr davon ab, welcher RA antwortet, schade, daß ich diese ... ...
FRAGESTELLER