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Pfändungsfreibetrag / Verpflegungspauschale anrechenbar

| 18.02.2009 15:17 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist ein Beschluß des Amtsgerichtes Berlin Kreuzberg zugestellt worden bezüglich einer Lohnpfändung.
Alles klar, dem Arbeitnehmer müssen 846,56 Euro bleiben.
Der darüber liegende Lohn wird von uns direkt an den gegnerischen Anwalt übersandt.
Nun erhält aber der Mitarbeiter von und die gesetzliche Verpflegungspauschale monatlich ausgezahlt, die er ja auch ansonsten am Jahresende auf dem Lohnsteuerjahresausgleich gektend machen könnte.
Somit hat der Mitarbeiter einen monatlichen Betrag in Höhe von 990,56 Euro ausgezahlt. 144 Euro sind die Verpflegungspauschale und Steuerfrei.
Nach Informationen unseres Steuerberaters, der auch die Lohnsachen für uns macht, sind diese Freibeträge nicht pfändbar und werden dementsprechend auch nicht an den gegnerischen RA überwiesen.
Dieser will aber auch diese Verpflegungspauschale haben und pocht auf die 846,56 Euro, die dem Mitarbeiter generell nur zum Leben verbleiben dürfen. Also er will zusätzlich monatlich die 144 Euro haben.
Die Verpflegungspauschale ist im Beschluß auch nicht genannt.
Hat mein Steuerbüro jetzt nun recht oder der gegnerische RA?

Mir ist es persönlich egal wer jetzt was bekommt, ich möchte nur keinen Fehler machen und am Ende für den Mitarbeiter als Drittschuldner haften müssen.

Vielen Dank für die Hilfe!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihr Steuerbüro hat recht. Unpfändbar sind gem. § 850a (3) ZPO u.a. "Aufwandsentschädigungen, Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen für auswärtige Beschäftigungen,"

http://dejure.org/gesetze/ZPO/850a.html

Lehnen Sie sich also beruhigt zurück!

Ich hoffe, dass meine Auskünfte Ihnen ein erste Orientierung in der Sache ermöglichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dies auf der Grundlage der von Ihnen gegeben Informationen beruht. Abweichungen, die Ihnen geringfügig erscheinen mögen, können schon zu erheblich unterschiedlichen Bewertungen in der Angelegenheit führen.

Gerne können Sie mich in dieser Angelegenheit auch beauftragen - dank Email, Fax und Telefon stellt die Entfernung dafür kein Hindernis mehr dar. Das Honorar auf diesem Board wird dann auf die entstehenden Gebühren angerechnet.

Abschließend darf ich Sie auf die Möglichkeit der Nachfrage verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

N. Unruh

www.anwaltrecht.de
info@anwaltrecht.de
T. 030-36753713
F. 030-36753721
M. 01783717285

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Bewertung des Fragestellers 18.02.2009 | 16:20

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