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Pfändungs- und Überweisungsbeschluss (Pfüb) gegen Drittschuldner

| 02.02.2010 16:36 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind Mieter in einem 3-Familienhaus.
Am 05.09.2009 ergeht uns ein Pfändungs-und Überweisungsbeschluss (Pfüb) der
Grundschuld-Sicherungsgebenden Bank des Vermieters zu.
Meine Ehefrau wird aufgefordert als Drittschuldner die Kaltmiete ab sofort der Bank zu überweisen.
Im Mietvertrag sind beide Ehegatten Vertragspartner. Die Pfüb wurde im Okt. wieder aufgehoben (Eigentumswechsel).
Nun fordert die Bank für Sept./Okt. die Miete nach.


Nun meine Fragen:
1. Hätte die Pfüb nicht auf beide Namen (Eheleute) ausgestellt werden müssen? (Formfehler?)
2. Wir haben pünktlich die Miete (am 01.09.) an den Eigentümer überwiesen. Nach BGB fällig bis spätestens 3. Werktag (03.09.).
Sind die Forderungen der Bank für den Monat Sept. nicht verwirkt, weil Pfüb zu spät zugegangen ist (05.09.)?
3. Besteht ein Anspruch der Bank generell nur zu 50% weil die Ehefrau nur benannt ist?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Zu 1. und 3.)

Der Pfüb kann an beide Mieter oder auch an einen der Mieter ergehen. Die Mieter sind Gesamtschuldner. Der Gläubiger, in diesem Fall die Bank kann den vollen Mietzins von jedem der Schuldner fordern, allerdings nur einmal, § 421 BGB . Der Anspruch besteht somit leider nicht lediglich in Höhe von 50%.

zu 2.)

In diesem Fall ist der Pfüb für den Monat September zu spät zugestellt worden (ausschlaggebend ist das Datum auf dem Briefumschlag), so dass lediglich die Oktobermiete an die Bank zu zahlen gewesen wäre. Die Septembermiete haben Sie ordnungsgemäß und schuldbefreiend an den Vermieter gezahlt.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.02.2010 | 04:59

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