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Pfändungen & Gerichtsvollzieher & Willkür...


| 30.03.2005 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Guten Tag!
Aufgrund eines Vermögensschadens im Jahre 2003, konnten wir einigen Verpflichtungen nicht nachkommen, was nun beim GV angelangt ist.
Allerdings hatten wir mit dem GV Raten vereinbart, um das er die Gläubiger befriedigen könne... (im Sommer 2004)
Es sind verschiedene Betragshöhen, bei verschiedenen Gläubigern, doch alle hatten in der Vollstreckung angegeben, dass sie mit Teilzahlungen einverstanden wären...
Nun aber kommt der GV jeden Monat mit neuen Forderungshöhen, mal möchte er 400,- Euro mal 1.000,- Euro oder dann langen ihm auch 700,- Euro zur Durchführung seiner Aufträge... Auch hat er bis heute KEINE eindeutige Aufstellung über die Verwendung der gezahlten Beträge vorgelegt, doch was er wunderbar beherrscht ist:
Wenn sie die und die Höhe nicht aufbringen, dann muss ich die Eidesst. abverlangen!
Obwohl wir bei einer vorliegenden Gesamtschuldsumme von Euro ca. 6.000,- jeden Monat zwischen Euro 600,- bis sogar 1.000,- Euro ableisten.
Jetzt teilte ich dem GV sogar mit, dass am 01.4.05 1.300,- möglich wären, worauf er mir schriftlich zusicherte, er würde bis dahin alles Ruhen lassen, doch was war: Er sprach mit einem Pfändungsauftrag beim A-Amt vor, und versuchte dort zu pfänden. (Einen Betrag von 250,- Euro!)

Was muss ich denn tun, um Ruhe ins Geschehen zu bringen...Verhalte ich mich unkonform oder der GV.
Und aufgrund meines Zahlungswillen (keine 10,- oder 50,- Euro, sondern 500,- bis 1.000,- euro), empfinde ich hier doch Willkür, zumal ich schriftlich die Aussage der meisten Gläubiger habe, dass sie mit den Raten, wie jetzt über den GV bezahlt werden einversatnden sind!)!?

1. Verhalte ich mich richtig?
2. Darf der GV einen permanent unter Druck setzen?
3. Kann ich die Ableistung der Eidesst. verweigern mit der Begründung auf meinen (nicht unerheblichen) Zahlunswillen?

Vielen Dank!

MFG
Wenn der GV dem Arbeitsamt einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluß zustellt, beruht dies nicht auf den im übrigen von ihm bei Ihnen Zwangsvollstreckungen, sondern auf einem gesonderten Antrag eines Gläubigers, aufgrund dessen das Amtsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluß erlassen hat. Diese Pfändung hat daher nichts mit den Pfändungsaufträgen zu tun, die dem Gerichtsvollzieher vorliegen. Wenn Sie hier insgesamt "Ruhe" in die Sache bringen wollen, sollten Sie entsprechende Teilzahlungsabreden nicht mit dem GV, sondern unmittelbar mit den Gläubigern treffen, denn nur dadurch sind Sie davor geschützt, daß Ihre Gläubiger weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen Sie ergreifen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.03.2005 | 16:15

Nun gut, dass ist mir auch klar. Doch lesen Sie bitte hierzu auch:
**Meine Frage in Kategorie: Recht & Justiz -
**Schadenersatz**
Betreff: TitelDurchsetzung nach Vandalismuss...**

Der selbe GV treibt zudem nicht das Geld bei s.o., obwohl er den Auftrag/Möglichkeit hat! Das Wasser steht einem bald bis zum Hals, zumal der beauftragte Anwalt auch entsprechendes Honorar möchte.

GV pfändet nicht das Geld, was dringend von uns benötigt wird! Doch obwohl er *WISSEND* keine Unterstützung... Nur Druck?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.03.2005 | 18:07

Die Zahlung auf die Vollstreckungsaufträge Ihre Gläubiger und die Beitreibung bei Ihren Schuldnern sind zwei voneinander vollständig unabhängige Sachen, d.h. Ihre Zahlungsverpflichtung besteht unabhängig davon, ob Sie in Ihrer eigenen Beitreibungssache erfolgreich sind oder nicht. Sie können dem GV daher bei den Vollstreckungen gegen Sie nicht entgegenhalten, daß er in der für Sie zu betreibenden Vollstreckung bisher erfolglos ist. Ggfs. sollten Sie ihn allerdings einmal um eine Sachstandsmitteilung in Ihrem Beitreibungsverfahren bitten um zu klären, ob hier noch Aussicht auf Erfolg besteht (vielleicht wird dort ja auch in Raten gezahlt?)

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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