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Pfändung wg. Unterhaltsschulden

28.11.2011 11:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe wg. Leistungsunfähigkeit (nicht anerkannt) erhebliche Unterhaltsschulden. Das JA hat mein Gehalt bis auf 750 € gepfändet. Hat es Sinn etwas dagegen zu tun, bzw. zumindest zu erreichen, dass mir der normale gesetzliche Selbstbehalt bleibt.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben darstellen. Hierbei ist der Umfang meiner Beratung durch die gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt.

Sie können grundsätzlich bestimmte Positionen vom Einkommen abziehen, so dass vom bereinigten Einkommen der pfändbare Anteil errechnet wird.
Ihre Pfändungsfreigrenze wird grundsätzlich anhand Ihres bereinigten Nettoeinkommens berechnet.

Wenn das Jugendamt selbst den unterhaltspflichtigen Schuldner pfänden lässt, gelten die Freibeträge der normalen Pfändungstabelle nicht. Bzgl. der Unterhaltsbeträge gelten verschiedene Unterhaltsleitlinien, die Gerichte entwickelt haben - insbesondere die Düsseldorfer Tabelle. Es handelt sich bei bei diesen Tabellen und Leitlinien zwar um keine Gesetze oder Verordnungen, sondern lediglich um Leitlinien, welche die Gerichte selbst entwickelt haben. Diese wurden aber für andere Gerichte zum Standard.
Sind Sie gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern und gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden, so beträgt Ihr notwendiger Eigenbedarf (Selbstbehalt), da Sie erwerbstätig sind, monatlich 950 EUR. Sie können sich gegen weitere Pfändungen, die Ihren Selbstbehalt übersteigen, wehren, indem Sie bei Gericht Vollsteckungsschutz beantragen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Ich weise Sie darauf hin, dass Ihre Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung beantwortet wurde und eine endgültige Einschätzung der Rechtslage nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich ist. Die Antwort dient einer ersten rechtlichen Einschätzung. Dies kann jedoch eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen. Ich weise Sie zudem darauf hin, dass das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


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