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Pfändung vor Insolvenz

| 24.02.2016 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Henning


Sehr geehrter Herr Anwalt,

folgende Situation ist zu klären:
- 1999 kaufte mein damaliger Mann eine Wohnung auf Kredit (HypoVereinsbank), ich hatte als Ehefrau mit unterschrieben
- nach der Scheidung 2003 verpflichtete er sich, diesen Kredit zu bedienen. Leider wurde versäumt, mich aus dem Vertrag zu befreien und aus dem Grundbuch zu löschen.
- 2008 kam der Gerichtsvollzieher auf mich zu, weil aufgrund der Insolvenz meines ehemaligen Mannes nun ich die Schulden an die HypoVereinsbank zu leisten hätte. Diese pfändete meine Rentenversicherung und wollte von der AachenMünchener die Auszahlung erhalten.
- auf der Rentenversicherung liegt ein Verwertungsausschluss bis 2023 (Beginn meiner Rente)
- also zahlte die Versicherung nicht, die Police ist bei mir und die Rentenversicherung besteht weiter
- nach vergeblichen Einigungsversuchen mit der Nachfolgerin der HypoVereinsbank, der proceed collection services ging ich 2012 in Insolvenz, die noch bis Mai 2018 läuft wonach eine Restschuldenbefreiung wirksam ist.
- danach könnte ja eigentlich keine Schuld mehr bestehen und ich würde meine Rente erhalten können

Meine Frage:
Kann bzw. muss die Pfändung der Versicherung aufgehoben werden?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Anders

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sofern die Pfändung insolvenzfest erfolgt ist - wovon ich aufgrund der geschilderten Chronologie ausgehe -, wird deren Bestand durch das Insolvenzverfahren nicht beeinträchtigt. Insbesondere die von Ihnen wohl angestrebte Rest schuld Befreiung erfasst die Pfändung nicht, da sich die Restschuldbefreiung nur auf (ungesicherte) Verbindlichkeiten bezieht, nicht dagegen auf bestehende Sicherungsrechte.

Die Pfändung muss daher nicht aufgehoben werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.02.2016 | 13:13

Nach meiner Rücksprache mit meinem Insolvenzverwalter war seine Aussage, dass diese Pfändung nicht in der Insolvenzmasse beantragt wurde. Gegen die Restschuldenbefreiung wurde kein Einspruch angemeldet. Kann ich davon ausgehen, dass sich Ihre Bezeichnung "insolvenzfest" darauf bezogen hat?
Würde sich die Antwort dann ändern?
Nochmals Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2016 | 14:23

Hallo

und danke für die Nachfrage. Unter "insolvenzfest" ist genau das von Ihnen Beschriebene zu verstehen. Meine Ausführungen bedürfen daher keiner Korrektur.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.02.2016 | 09:37

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