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Pfändung über Unterhalt an Kinder im Ausland


24.10.2006 19:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Lieber Anwalt,
Wir wissen nicht mehr weiter!
Die mittlerweile geschiedene Frau meines Mannes ging 1993 bei Nacht und Nebel mit den beiden gemeinsamen Kindern, damals 1 und 2 Jahre alt , in ihr Heimatland Polen zurück. Sie wurde deswegen auch 1998 hier wegen Kindesentzug verurteilt.
Mein Mann hat keinen Unterhalt gezahlt, da ihm jeder Kontakt verweigert wurde, und er noch die gemeinsamen Schulden abzahlen mußte. Er hat seine Kinder nie wieder gesehen, bis heute nicht!
Nun hat seine Exfrau eine Lohnpfändung durchbekommen, bei der meinem Mann 911,00 Euro plus 1/3 des Nettomehrverdienstes bleiben. Ich verdiene ca. 200,00 Euro, wir haben eine gemeinsamen Sohn, 8 Jahre und einen Sohn, 19, aus meiner ersten Ehe. Nach Abzug von Miete, 665,00 Euro und Strom 80,00 Euro und Versicherungen, bleibt uns im Monat kaum etwas zum leben.
Wie ist es möglich, diese Lohnpfändung zu stoppen? Mein Mann wäre ja bereit, 200,00 statt der erforderlichen 168,00 Euro an Unterhalt zu zahlen, wenn nur endlich diese Lohnpfändung vom Tisch wäre. Seine Exfrau bekommt durch die Pfändung ca. 600,00 Euro monatlich überwiesen.
Was können wir tun, wir sind mittlerweile finanziell komplett am Ende.
Mit freundlichem Gruß
Heike B.

-- Einsatz geändert am 27.10.2006 20:28:58

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Bitte,gehen Sie zu dem für Sie örtlich zuständigen Amtsgericht
und lassen Sie dort die Rechtmäßigkeit des Pfändungsumfanges anhand der für Unterhalt geltenden Pfändungsregeln
überprüfen.Wird -bei insgesamt 4 Unterhaltsverpflichtungen Ihres Mannes-(nämlich denjenigen gegenüber den beiden Kindern aus 1.Ehe,Ihrem gemeinsamen Sohn und Ihnen als Ehefrau )zuviel mtl.gepfändet,so setzt der Rechtspfleger die Pfändung entsprechend herab.

Da dieEx-Frau pfänden lässt,muss sie einen sogenannten Titel
(z.B:Urkunde des Jugendamts /Urteil oder gerichtliche Vereinbarung) in der Hand haben.
Darin ist ein bestimmter Geldbetrag pro Kind(aus der Ehe mit der Ex)festgelegt.

Sie sollten bei einer Kollegin/einem Kollegen Ihres Vertrauens
überprüfen lassen,ob die vorgenannten Beträge pro Kind noch
passen,oder aber-da ja inzwischen 4 Unterhaltsverpflichtungen
bestehen-nicht vielmehr herabzusetzen sind.

Die hierbei anfallenden Gebühren wären in Ihrem Fall wohl durch
staatliche Unterstützung(Beratungshilfeschein)abzudecken.Fragen Sie bitte auch insoweit den Rechtspfleger.

Falls die Beratungshilfe nicht bewilligt werden sollte und Sie sich keinen Anwalt derzeit leisten können,so kann notfalls auch das Jugendamt -kostenlos-eine entsprechende Neuberechnung des
aktuellen Unterhalts für die beiden älteren Kinder-soweit aus den
o.genannten Gründen notwendig -vornehmen.

Ihr Sohn aus 1.Ehe(19) bleibt unberücksichtigt,da Ihr Mann diesem
jungen Mann gegenüber nicht unterhaltspfichtig ist.Hier wäre der
leibliche Vater gefragt,soweit Ihr Sohn noch kein ausreichendes
Eigeneinkommen derzeit hat.



Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin






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