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Pfändung Unterhalt?

11.05.2005 14:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Bin geschieden vor 4 Jahre.Die Tochter lebt bei Ex.Die Ex ist Arbeitslos. Durch Urteil musste ich monatlich 268,- zahlen.Ab März dieses Jahres ist sie 18 geworden und zur Zeit macht Berufsvorbereitungsbildungsmaßnahme.Sie bekommt Bafög 191,-und 154,- Kindergeld.Wir haben ein RA zugeschaltet und so sehr schwer erfahren das sie Leistungen bekommt. Der gegnerische RA hat uns vorgeschlagen folgendermasse zu zahlen. 35o-191-77=82 €
Wir haben das Geld ihren RA überwiesen, da wir kein Konto von ihr haben.Da wir Titel über 268 haben und jetzt nur 82,- überweisen, kann die Möglichkeit bestehen das die Pfänden?
Haben die Recht jetzt die 268 zu pfänden?
Die Tochter wird am 30 August die Schule beenden und dann möchten wir den Titel ändern. Ist das zu spät oder auf was müssen wir aufpassen? Wenn sie ab September nichts macht können wir die zahlung Einstellen?

11.05.2005 | 15:12

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

da hier ein Titel besteht, kann auch nach wie vor gepfändet werden und zwar der im Titel genannte Betrag von 268,00 EUR. Dieser Pfändung können Sie dann zwar mit Hinweis auf die geänderte Absprache widersprechen, wobei nicht ganz sicher ist, ob der Rechtspfleger nicht doch einer Pfändung mit Hinweis auf den bestehenden Titel entsprechen wird.

Diesem Risiko müssen Sie sich bewußt sein, da Sie auch die Änderung nachweisen müssen, wenn es zur Pfändung in voller Höhe kommen sollte.

Um sicher zu gehen, sollte der Titel daher schon jetzt geändert werden.



Wenn nach der Schule die Tochter nichts macht, verstehe ich dahin, dass Sie die Berufsausbildung / Arbeitsaufnahme meinen.

Dann können Sie die Unterhaltszahlung nicht einfach einstellen, weil die Tochter zunächst immer noch bedürftig ist. Hier ist die Tochter aber nun verpflichtet, nachzuweisen, dass sie keine Arbeit findet. Die Rechtsprechung verlangt dabei 30 erfolglose Bewerungen pro Monat, die die Tochter Ihnen nachweisen muss. Kann Sie dieses, müssen Sie weiterzahlen.


"Lungert" die Tocher aber nur zuhause herum und sucht sich auch keine Aushilfsjobs, kann dann die Zahlung eingestellt werden, da dann keine ernsthaften Versuche zur Arbeitsaufnahme vorliegen und die Bedürftigkeit dann von der Tochter herbeigeführt worden ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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