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Pfändung Grenzgänger Titel

29.01.2013 06:57 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Hallo, brauche Rat,

bin weiblich und
* Grenzgänger, wohne in Frankreich, arbeite in Deutschland
* ledig, eine uneheliche minderjährige Tochter, die beim Vater in Deutschland ist
* bezahle keinen Unterhalt
* verdiene 1.750,00 €/Monat netto
* Deutscher Vollstreckungstitel gegen mich über 220.000,00 € („Schrottimmobilie) ist aktiv.
* keine Vermögen, gleich welcher Art, vorhanden

Frage: wieviele Euros kann man von meinem Gehalt pfänden ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es sind die Pfändungsfreigrenzen nach § 850c ZPO i.V.m der aktuellen Pfändungstabelle zu beachten.

Danach kann bei einem Unterhaltsberechtigten eine Pfändung erst ab 1410 € möglich.

Auszugehen ist vom Nettogehalt (Brutto abzüglich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge).

Danach sind Abzugsbeträge nach § 850a ZPO zu berücksichtigen:

Von dem so ermittelten Arbeitseinkommen sind zunächst die unpfändbaren Gehaltsanteile gemäß § 850a ZPO in Abzug zu bringen:

50% der für die Leistung von Mehrarbeitsstunden („Überstunden") gezahlten Teile des Arbeitseinkommens (gesamtes Arbeitseinkommen, nicht nur der Überstundenzuschlag) .

Urlaubsgeld und Urlaubsabgeltungsanspruch (nicht aber Urlaubsentgelt), soweit der Rahmen des Üblichen nicht überschritten wird.

Zuwendungen aus Anlass eines besonderen Betriebsereignisses und Treugelder, soweit der Rahmen des Üblichen nicht überschritten wird.

Aufwandsentschädigungen, Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen für auswärtige Beschäftigungen, soweit der Rahmen des Üblichen nicht überschritten wird.

Entgelt für selbst gestelltes Arbeitsmaterial, Schmutz- und Erschwerniszulagen sowie Gefahrenzulagen, soweit der Rahmen des Üblichen nicht überschritten wird.

Weihnachtsvergütungen („Weihnachtsgeld", Weihnachtsgratifikation, 13. Monatsgehalt), beschränkt auf die Hälfte des monatlichen Arbeitseinkommens, höchstens bis zu einer Höhe von 500 Euro.

Heirats- und Geburtsbeihilfen (wenn die Vollstreckung nicht wegen aus Anlass der Heirat oder der Geburt entstandener Ansprüche betrieben wird).

Erziehungsgelder, Studienbeihilfen und ähnliche Bezüge.

Sterbe- und Gnadenbezüge aus Arbeits- oder Dienstverhältnissen

Erziehungsgeld und Mutterschaftsgeld (siehe § 54 III SGB I)

Blindenzulagen

Vermögenswirksame Leistungen


Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung

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