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Pfändung: Bank zahlt 'Schadensersatz' und will die Kosten nun von mir haben

03.05.2017 15:40 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Tag!

Im September 2012 wurde mir (und meiner Sparkasse als Drittschuldner) ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zugestellt (ca 30.000 Euro)

An dem Tag der Zustellung des Beschlusses an die Sparkasse, habe ich jedoch noch einen Betrag i. H. v. 3083 Euro an einen Dienstleister überwiesen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht das eine Pfändung eingegangen ist und die Sparkasse hatte das Konto auch noch nicht gesperrt.

Die Sparkasse hat dann von sich aus (sie nannten es damals Schadensersatz) ohne eine Information oder Benachrichtigung (Das Konto ist auch nicht ins negative gebucht worden, auf den Kontoauszügen ist von der Buchung nichts zu sehen) den Betrag von 3083 Euro an den Gläubiger überwiesen.

In einer späteren Email beschrieb ein Bankmitarbeiter den Grund so (original Kopie aus der Email)
"...und die Rechtsabteilung wegen der verspäteten Berücksichtigung des vorläufigen Zahlungsverbotes weitere 3.083,00 € als Schadensersatz geleistet hat...".

In 2013 gab es dann die Rechnung, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid seitens der Sparkasse an mich - über 3083 Euro.

Ist das nicht das Versäumnis der Sparkasse, und damit auch deren "Pech" - Oder dürfen die sich den Betrag von mir holen? Gibt es Mittel und Wege um der Sparkasse die Forderung "nichtig" zu machen?

Vielen Dank!
03.05.2017 | 16:30

Antwort

von


(139)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt:

Die Sparkasse hat sich gegenüber dem Gläubiger schadensersatzpflichtig gemacht, weil sie die Kontenpfändung nicht berücksichtigt hat. Durch die Zahlung des Betrages von 3083 € an den Gläubiger hat sie sich ihrer Schadensersatzpflicht entledigt und zugleich Ihre Schuld gegenüber dem Gläubiger in dieser Höhe getilgt.

Dies geschah dann zunächst nicht zulasten Ihres Kontos, sondern aus Mitteln der Bank. Da Sie gegenüber der Bank keinen Anspruch auf (vollständige oder teilweise) Tilgung der Schuld hatten, hat die Bank ohne Rechtsgrund geleistet, sodass sie gemäß § 812 BGB diesen Betrag von Ihnen zurückverlangen kann.

Selbstverständlich muss der Gläubiger auch die Zahlungen der Bank in voller Höhe berücksichtigen, sodass Ihnen im Ergebnis kein Schaden entsteht.

Von daher ist es nicht möglich, der Forderung der Sparkasse mit Erfolg entgegenzutreten.

Es kommt hinzu, dass Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid aus dem Jahr 2013, also schon lange rechtskräftig sind. Schon aus diesem Grund wäre nichts mehr zu machen.

Ich hätte gern eine erfreulichere Mitteilung gemacht, aber es ist wie es ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Roger Neumann

ANTWORT VON

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