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Personalwesen verschlechtert Note vom Vorgesetzten

| 28.06.2016 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Kann ich gegen schlechtes Zwischenzeugnis klagen?

Meine Frau hat ihr Zwischenzeugnis erhalten, das in etwa einer schlechten drei entspricht. Ihr Vorgesetzter hat sie mit 1,5 bewertet. Die Personalabteilung nimmt sich das Recht heraus die Note um etwa zwei Notenpunkte zu verschlechtern.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird diese Masche mit der Note drei vom Personalwesen großflächig angewendet.

Ist das überhaupt erlaubt? Kann man da noch mit Vernunft oder nur gerichtlich vorgehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ist das überhaupt erlaubt?
Eine derart wesentliche Abweichung von der ursprünglichen Note der Vorgesetzten ist nur unter besonderen Umständen gerechtfertigt, die die Personalabteilung vorbringen muss. Selbstverständlich kann die Abweichung nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass es sich im Betrieb um eine durchschnittliche/übliche Bewertung geht.
2. Kann man da noch mit Vernunft oder nur gerichtlich vorgehen?
Gerichtlich kann man jedenfalls vorgehen. Zunächst wäre aber angebracht, eine schriftliche Stellungnahme an die Personalabteilung (evtl. Kopie an den Betriebs/Personalrat) zu richten und um die Berichtigung der Benotung zu ersuchen. Aber auch die Vorgesetzte soll eingeschaltet werden, es wird ja ihre Bewertung angegriffen.
Da das Zwischenzeugnis später eine Grundlage bzw. einen Anhaltspunkt für das (End)Zeugnis haben wird, ist es auf jeden Fall zu raten, eine bessere Note zu erwirken.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 28.06.2016 | 19:21

Sehr geehrte Frau Liubov Zelinskij-Zunik,

zum Verständnis: Sie sagen das Zwischenzeugnis gilt als Vorlage für das Endzeugnis. Wie sieht es dann aus mit dem davor ausgestellten Zwischenzeugnis (2011) des vorherigen Chefs, der eine 1,0 gab, sprich muss das Zwischenzeugnis nicht auch als Grundlage für das neue Zwischenzeugnis gelten?

Vielen Dank

Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.06.2016 | 19:28

Sehr geehrter Fragesteller, gerne beantworte ich Ihre Nachfrage,
ja, das ist zusätzlich eine gute Begründung, warum von der Note 1,5 nicht abgewichen werden darf. D.h., wenn Ihre Frau beanstandungslos seit dem 2011 ihre Tätigkeit ausgeführt hat und diese inhaltlich im Wesentlichen auch gleich geblieben ist, kann man sagen, dass man die Note auf keinen Fall auf 3 abweichen darf.
Freundliche Grüße
Zelinskij RAin

Bewertung des Fragestellers 30.06.2016 | 06:51

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