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Pension sagt Termin zu-Haftung bei Absage?


| 16.02.2005 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Hallo,
ich betreibe privat eine kleine Pension mit Gästezimmern.(www.dresdengast.de). Falls es der Gast wünscht, bestätige ich schriftlich die Reservierung des Zimmers. Meine Frage ist: Angenommen,ich kann aus zwingenden Gründen wie z.B. Krankheit die Leistung nicht erbringen, müßte also von mir aus absagen, inwiefern bin ich dem Gast gegenüber haftbar? Müßte ich evtl. einen entsprechenden Passus in meine homepage einfügen?
gruß
helmut friedrich

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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich gilt, dass Sie für solche Leistungsstörungen des Vertrages verantwortlich sind, die Sie zu vertreten haben und für solche nicht, die Sie nicht zu verantworten haben.

Wenn Sie sich rundum absichern wollen, so sollten Sie in Ihre Reservierungsbestätigung aufnehmen, dass Sie an die Reservierung nicht mehr gebunden sind und die Erbringung Ihrer Leistung ablehnen dürfen, wenn Sie zur Leistungserbringung aus solchen Gründen nicht in der Lage sind, die Sie nicht zu vertreten haben (also insbesondere höhere Gewalt). Gleichzeitig sollten Sie sich verpflichten, beim Vorliegen solcher Gründe den Gast hierüber unverzüglich in Kenntnis setzen werden. Unterlassen Sie diese Mitteilung, so können Sie sich schadensersatzpflichtig machen, wenn der Gast anreist und vor verschlossenen Türen steht.

Sicherheitshalber sollten Sie jede Reservierung schriftlich bestätigen und den Gast bei seiner Reservierung darauf hinweisen, dass die Reservierung für Sie erst durch die schriftliche Reservierungsbestätigung rechtsverbindlich wird.

Sie tun sehr gut daran, wenn Sie einen entsprechenden Hinweis direkt auf Ihrer genannten Internetseite anbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2005 | 17:23

Ist es richtig, daß ich eine Krankheit meinerseits nicht zu vertreten habe, und somit von einer Leistungserbringung frei bin? ist eine Krankheit als höhere Gewalt einzustufen?(z.B. aktuell Grippe?)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2005 | 17:43

Bei einer Erkrankung handelt es sich um einen Grund, der die persönliche Leistungserbringung unmöglich macht. Das macht die Sache ein wenig problematisch: Können Sie noch rechtzeitig genug absagen, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Kann der Gast aber nicht mehr umdisponieren, weil die Zeit zu knapp oder er bereits unterwegs ist, so müssten Sie sich um eine Lösung bemühen. Also entweder eine Vertretung für Sie organisieren, oder aber die Umquartierung des Gastes in ein anderes, vergleichbares Quartier organisieren. Das Problem liegt darin begründet, dass es sich beim Beherbergungsvertrag um einen sog. Typenverschmelzungsvertrag handelt. Ein Element dieses Vetrages ist ein Mietvertrag. Und nach dem Mietrecht machen Sie sich ersatzpflichtig, wenn Sie dem Gast das angemietete Zimmer in dem vereinbarten Zeitraum nicht zur Verfügung stellen und Sie diesen Vertragsverstoß zu vertreten haben. Streng genommen müssten Sie also immer eine Vertretung in der Hinterhand haben, die auch dann noch kurzfristig einspringen kann, wenn Sie von jetzt auf gleich krankheitsbedingt "aus den Latschen kippen".

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