Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Paypal hällt Geld zurück und ich gerate in finanzielle Nöte. Schadensersatz?

08.06.2008 08:29 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz


Hallo,

Bitte eine Antwort von jemandem, der sich mit dem Thema Paypal auskennt, am besten schoneinmal einen Ähnlichen Fall hatte und gewillt wäre mich im Fall einer vorhandenen Erfolgschanche zu vertreten.

Mein Fall gestalltet sich volgendermaßen:
Ich habe Mitte März über Ebay einen Drucker für 1.400 EUR. Verkauft.
Ende März bekam ich von dem Verkäufer Die 1.400 Eur. auf mein Paypal Konto gutgeschriben ( am 24 März hatte er Gezehlt und am 30. März wurde der Betrag bestätigt, da der Käufer scheinbar erst sein Paypal Konto ausgleichen mußte).
Daraufhin habe ich den Drucker anfang Aprill verschickt und das Geld auf mein Bankkonto abgebucht. am 10. Aprill erhielt ich von paypal die Nachricht, das meine Kontoabbuchung Storniert wurde, da der Käufer einen Käuferkonflikt gemeldet hat.
ich ging davon aus, das mein Geld in ein par Tagen wieder Freigegeben wird, da ich den Drucker ja verschickt habe und wartete einfach ein Par Tage ab.

am 24 Aprill bekam ich von Paypal die Nachricht, dass der Käufer einen Käuferschutzantrag gestellt hat und mein paypal Konto daher mit dem Betrag von 1.400 EUR. belastet wird.
Ich habe die Sache natürlich sofort geprüft und festgestellt, das ich den Drucker (da ich zu diesem Zeitpunkt mehrere Artikel auf Ebay verkauft habe) versehentlich an die Falsche Adresse geschickt habe und der Empfänger hatte mir nichts gesagt.
Nach der Kontaktaufnahme versicherte mir der Empfänger das Paket an den Käufer Weiterzuleiten. die Versandkosten dafür habe ich ihm überwiesen.
Dies Habe ich auch Paypal und dem Käufer mitgeteilt, woraufhin ich von paypal die nachricht bekahm, das Ein Versandbeleg für die Ware nur anerkannt wird, wenn ich der Absender bin. ich habe den Drucker daher wieder an mich geschickt. Paypal vermerkte am 1. Mai: Der Käufer erhällt die Ware in kürze.
Natürlich hat es ewig gedauert, bis ich mit Hermes das Paket hatte, der Absender hat sich auch etwas Zeit gelassen. Am 16. Mai habe ich das Paket dann zum GLS shop gebracht und umgehend sowohl den Käufer als auch paypal über die Sendungnummer Informiert.
Daraufhin Stand im paypal Status der Käuferbeschwerde "Fall wird geprüft".
Höchst erstaunt war ich als mir am 25 mai von Paypal Mitgeteilt wurde das zu gunsten ders Käufers entschieden wurde.
Natürlich habe ich sofort Wiedersprich eingelegt und mich beim Käufer Telefonisch informiert, ob das paket angekomen ist und alles ok ist. Er meinte ja, es ist alles ok, aber über den Verlauf der Paypal Entscheidungen hat er keinen Einflus.
nun steht seit dem 25 Mai "Fall wird geprüft". Der Käufer hat mir auch glaubhaft versichert das er beriets bei dem Erhalt des Druckers Eine nachricht an paypal geschrieben hat das alles OK ist. 3 Anrufe von mir an paypal das alles ok ist waren erfolglos (mit den Zuständigen kann man nicht sprechen, diese sind nur per e-mail ereichbar) und es kann halt 1 - 2 Monate dauern, bis der Fall geprüft ist man bemühe sich natürlich das alles möglichst schnelll zu machen (blablabla...)

Was jetzt für mich brisandt ist sind 3 Sachen:
1. Auf das Geld das Bereits seit 3 Wochen unnötig gestperrt ist, da die Prüfungsabteilung scheinbar überlastet ist wird nicht verzinst, aber auch bei 1.400 Eur. Fallen etwas zinsen an.
2. Durch die Anrufe bei paypal entstanden überhähte Kosten, da ich vom Handy aus Anrufen muste, und nirgendwo Stand das Anrufe unnötig sind, da man mit Sachbearbeitern nicht telefonieren kann und der Tel. Support sich nur um Das Vertrösten kümmert...
3. Das Brisanteste: Ich hatte mich von dem Drucker getrent, da ich z.Z. arbeitslos bin und schulden hatte. Mit dem Geld wollte ich diese begleichen. nun sind (da ich die Meisten Gäubiger, es geht meist nur um 100-300 EUR.) im März auf den Aprill und dan auf den Mai vertröstet habe, und mitlerweile auch vergleiche verfallen sind usw. sind für mich durch die Mahnkosten, ausgerechnet bereits schon über 350 EUR. Mehrosten (inkassokosten von 2 Gläubigern, Geld das dafür das ich mich nicht an vergleiche gehalten habe ...) angefallen.
Gestern erst bakam ich sogar einen Mahnbescheid wegen einer Alten Stromrechnung wo wieder etwa 30 EUR. für angefallen sind und ich im märz zugesagt hatte Anfang Aprill für die Rechnung zu Zahlen.
Insgeheim wenn man sich so durch Foren liest bekommt man das Gefühl, das Ebay hohe Beträge absichtlich lange sperrt, um Zinsen zu erwirtschaften, oder sie Sind wirklich dermaßen überfordert, das Sie Es nicht schaffen trotz Positiver Zusage vom Käufer und vom Verkäufer innerhalb von 3 Wochen einen Fall"zu prüfen".
Also ich vermute da schon fast eine Fahrlässigkeit, und wenn ich in 2 wochen das Geld immernoch nicht habe bekomme ich deshalb vieleicht sogar noch einen Vollstreckungsbescheid, und es werden immer mehr Mahnkosten.
Durch de Vollstreckungsbescheid bekäme ich dann sicher auch noch einen Shcufffaeintrag usw. und alles nur, da Paypal die 1.400 Eur. nicht rausrückt.

Meine Frage jetzt, wäre es Möglich Schadensersatzansprüche Gegen paypal, vieleicht wegen meiner (nachweislichen) mehrkosten Fahrlässigkeit oder so zu machen?
Paypal hat eine So lange und Umfangreiche AGB s wo man sich in den unterseiten verirt usw. das ich da überhaupt nicht durchblicke...
Sicher haben Sie sich da irgendwie geschütz, aber ich hab mal gehört, das die AGB s in vielen Fällen auch ungültig ist.

Bitte eine Antwort von jemandem, der sich mit dem Thema Paypal auskennt, am besten schoneinmal einen Ähnlichen Fall hatte und gewillt wäre mich im Fall einer vorhandenen Erfolgschanche zu vertreten.
Ich bitte zu Entschuldigen, das mein Einsatz hier nur Bei 20 Eur. Liegt, aber mehr gibt mein Konto derzeit leider nicht her.
Dennoch würde ich mich über den Fall einer Erfolgschanche über genauere Informationen Freuen bzw. über den Hinweis würden Sie einen Solchen Fall führen?

Anhang: Verlauf der Beschwerde:

4. Jun 2008 PayPal Telefongespräch mit Verkäufer
30. Mai 2008 PayPal Telefongespräch mit Käufer
27. Mai 2008 PayPal Telefongespräch mit Verkäufer
25. Mai 2008 PayPal Fall wird geprüft
25. Mai 2008 Verkäufer Widerspruch gegen Entscheidung
25. Mai 2008 PayPal Fall geschlossen
25. Mai 2008 PayPal Rückzahlung ausgezahlt
25. Mai 2008 PayPal E-Mail an Verkäufer gesendet
25. Mai 2008 PayPal E-Mail an Käufer gesendet
25. Mai 2008 PayPal Rückzahlung eingeleitet
25. Mai 2008 PayPal Fall wird geprüft
20. Mai 2008 PayPal E-Mail an Käufer gesendet
20. Mai 2008 PayPal E-Mail an Verkäufer gesendet
14. Mai 2008 PayPal E-Mail an Käufer gesendet
14. Mai 2008 PayPal E-Mail an Verkäufer gesendet
24. Apr 2008 PayPal E-Mail an Verkäufer gesendet
24. Apr 2008 PayPal E-Mail an Käufer gesendet
24. Apr 2008 Käufer Antrag auf Käuferschutz gestellt (resultierend aus Konfliktfall)
10. Apr 2008 PayPal E-Mail an Verkäufer gesendet
10. Apr 2008 PayPal E-Mail an Käufer gesendet
24. Apr 2008 Käufer Konflikt gemeldet
Eingrenzung vom Fragesteller
08.06.2008 | 09:10

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt beantworten:

Neben dem eigentlich Anspruch auf Rückzahlung der 1.400,- EUR sind weitere Schadensersatzansprüche dann möglich, wenn sich Paypal mit der Auszahlung in Verzug befindet. Da der Anspruch auf Auszahlung nunmehr, da der Konflikt beigelegt ist, fällig ist, bedarf es noch einer Mahnung Ihrerseits. Leistet Paypal auf diese Mahnung nicht innerhalb der gesetzten Frist, gerät Paypal in Verzug und Sie können weitere Schadenspositionen als sog. Verzugsschaden geltend machen. Ob hierfür alle vorliegenden Schadenspositionen in Betracht kommen, bedarf noch einer eingehenderen Untersuchung. Zweifelhaft ist dies bspw. für die Ihnen entstandenen Telefonkosten. Verzugszinsen wären in jedem Fall als Teil des Verzugsschadens zu erstatten. Gleiches gilt für Ihnen durch den Erlass eines Mahn- oder Vollstreckungsbescheides entstehenden Kosten oder für Zinsforderungen, die Ihnen dadurch entstehen, dass Sie Verbindlichkeiten nicht begleichen konnten.

Sie sollten daher nunmehr Paypal schriftlich zur Zahlung auffordern und hierzu eine angemessene Frist (5-7 Tage sollten vorliegend ausreichen) setzen. Bei Nichtzahlung sollten Sie Ihren Anspruch um die o.g. Schadenspositionen erweitern.
Gerne können Sie sich hierfür auch an mich wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten ÜBerblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.06.2008 | 01:22

Sehr geehrter Herr Mauritz,
Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich hätte allerdings noch 2 kleine Fragen:
Für den Käufer und den Verkäufer (mich) ist der Konflikt beigelegt, bei Paypal Hat dieser Jedoch seit 3 Wochen immernoch den Status "wird geprüft". Kann ich dennoch mahnen?
Auf der Paypal Webseite finde ich irgendwie keine Postadresse in Deutrschland. auch der Sopport wird offensictlich nur Teleffonisch per Sonderrufnummer (was überhaupt nichts bringt) als auch per E-Mail angeboten.
Aus div. Foren habe ich jedoch die Adressen:
PayPal Deutschland GmbH, Marktplatz 1, 14532 Europarc Dreilinden
und
PayPal-Kundenservice Postfach 750263 60532 Frankfurt/Main
Ich weis jedoch nicht, ob eine der Adressen richtig ist. Meine Frage wäre daher, ob auch eine Mahnung per E-Mail zulässig ist, da es mir so scheint, das Paypal die elektronische Post bevorzugt.
Fals nein, verwende ich lieber die Postfach, oder die Hausadresse? Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.06.2008 | 11:36

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können auch jetzt schon mahnen. Vorbehaltlich einer genauen Prüfung der Paypal-AGB haben Sie bereits jetzt einen fälligen Anspruch auf Auszahlung, da der Konflikt beigelegt ist.

Die zuerst genannte Postanschrift ist auch die mir bekannte. Unter dieser Adresse habe ich in der Vergangenheit bereits mit Paypal kommuniziert. Grds. ist auch eine Mahnung per E-Mail zulässig. Eine schriftliche Mahnung (per Einschreiben+Rückschein) hat nur den Vorteil,dass Sie einen höheren Beweiswert hat, falls es auf den Beweis des Zugangs einer Mahnung ankommen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71458 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ja war alles sehr gut, danke ! ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Die Antwort auf meine Frage war kompetent und schnell. Mein Gegner ist weiterhin bockig und will die Rechtslage nicht wahrhaben. Da wäre noch ein Verweis auf einen Gesetzestext oder Paragrafen hilfreich gewesen. Bin aber trotzdem ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt war hilfsbereit, hat schnell und detailliert geantwortet und war sehr freundlich. ...
FRAGESTELLER