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Paypal. Computerbetrug. Account entsperren mit Hilfe der Klägerin


29.05.2018 17:07 |
Preis: 50,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Paypal und Betrug im Internet


Guten Tag,

ich wurde letztes Jahr, wegen Computerbetruges in einem PayPal Fall, rechtskräftig verurteilt.

Die Kreditkartendaten einer Bekannten, waren aufgrund einer früheren Transaktion, in meinem Account hinterlegt

Bei einer späteren Transaktion die ich tätigte, wurde, aus nicht nachvollziehbaren Gründen, fälschlicherweise die Kreditkarte jener Bekannten als Zahlungsmittel verwendet, anstatt meines hinterlegten Giro-Kontos.

Sie erstatte Anzeige gegen Unbekannt.

Paypal sperrt, aufgrund der falsch verwendeten Kreditkarte, mein Konto.
Die Kreditkarte wird von meinem Konto entfernt!

Es kommt zur Verhandlung in der ich von einem volkommen technik-aversen Richter und einer voreingenommenen Staatsanwältin verurteilt werde.

Die Optionen:
Ein Fehler im System, ein Websiten Bug, ein simples Verklicken meinerseits, werden kommentarlos ignoriert.

Mein Vertrauen, in ein logisch nachvollziehbares Rechtssystem, ist am Boden zerstört.

Eine Berufung ziehe ich, ohne aufwändige Gutachten und zugezogenen Experten, mit entsprechendem Kostenaufwand, garnicht erst in Betracht.

Nun mache ich mich derzeit Selsbtständig, und um international im Internet zu handeln ist Paypal fast unumgänglich.

Diesen Aspekt hatte ich bei meiner Entscheidung, nicht in Berufung zu gehen, nicht bedacht.

Um mein Paypal-Konto wieder freizuschalten brauche ich unter anderem:
"Eine schriftliche Bestätigung, in der die Kreditkarteneigentümerin angibt, dass ich zur Verwendung dieser Karte berechtigt war."

Was ja eigentlich nicht stimmt.
Berechtigt war ich ja so oder so nicht.
Zudem gibt es ein rechtskräftiges Urteil, das einer solchen Erklärung entgegen steht.

Kann ich rein rechtlich die Bekannte um eine Unterzeichnung, einer solchen Erklärung bitten ?

Nehme ich irgendeinen straftbaren Einfluss, oder könnte das ganze auf mich zurück fallen ?

Wäre es klug, einen Anwalt/Notar hinzuzuziehen, um das ganzen unter den Augen, eines Kontrollorgans zu tun ?

Es geht mir nicht direkt um eine Einschätzung des Verfahrens oder der Verurteilung.
Es geht nur darum was und ob ich bei dieser Erklärung, und der Unterzeichnung beachten müsste.
Und ob es irgendwelche rechtlichen Fallen gibt, in die ich treten könnte.

Vielen Dank
29.05.2018 | 21:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nein, das können Sie nicht, denn wie Sie schon schreiben, entspricht das ja nicht der Wahrheit.
Wenn Sie die Dame darum bitten, so wäre auch das widerum strafbar wegen Betruges und so schlittern Sie in das nächste Problem hinein.

Somit können Sie die Damen nicht auffordern, zu unterschreiben, dass Sie dazu berechtigt waren.

Anders wäre es, wenn Sie Ihnen das damals erlaubt hat. Dann wäre die Dame strafbar wegen falscher Verdächtigung.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht


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