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Patentante beleidigte mich in einem WhatsApp-Chat nach Geldrückforderung

1. September 2022 16:49 |
Preis: 45,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Patentante forderte vor kurzem in einer Konversation über Whatsapp von ihr an mich geschenkte Gelder zurück, welche ihrer Meinung nach geliehen worden wären. Im selben Zusammenhang forderte sie mich auf ihr das Geld für die Beerdigung meiner Eltern zurückzuzahlen, welche sie (anscheinend) bezahlte, als ich noch ein Kind war (ich bin Waise). Für mich stellt diese Aussage eine ehrverletzende Beleidigung dar, die Aussage hatte ebenfalls die klare Intention einer Beleidigung. Lohnt es sich für diese Aussage eine Anzeige zu erstatten?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

1. September 2022 | 17:32

Antwort

von


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50226 Frechen-Königsdorf
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Nach Ihrer Schilderung haben wir zwei Handlungen der Patentante, bezüglich der prüfen ist, ob sie in strafrechtlicher Hinsicht relevant sind.

Zum Einen verlangt Ihre Patentante Geldbeträge von Ihnen zurück. Bezüglich des Erhalts der Geldbeträge bestehen unterschiedliche Rechtsauffassungen. Die Patentante meint, die Gelder seien Ihnen darlehensweise zur Verfügung gestellt worden, Sie sind der Auffassung, Sie hätten die Gelder geschenkt erhalten.

Eine Straftat ist hier nicht einmal ansatzweise zu erkennen.

Ob es sich um eine Schenkung oder um ein Darlehen handelt, müsste gegebenenfalls rechtlich geprüft werden. Im Streitfall müssten Sie beweisen, dass Sie das Geldgeschenk erhalten haben. Die Beweislast liegt deshalb bei Ihnen, weil Sie sich auf Schenkung berufen. Aber nochmals: Mit einer strafbaren Handlung hat das nichts zu tun.

Dass Ihre Tante von Ihnen die Beerdigungskosten verlangt, ist eine zivilrechtliche Angelegenheit. Es stellt sich also die Frage, ob die Tante einen Rechtsanspruch darauf hat oder nicht. Aber auch hier gilt, dass es sich bei der Rückforderung der verauslagten Beerdigungskosten um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit handelt, ohne jeglichen strafrechtlichen Bezug.

Auch wenn Sie das persönlich als ehrverletzende Beleidigung ansehen, heißt das nicht, dass deshalb eine Straftat, zum Beispiel eine Beleidigung, vorliegt.


2.

Daraus ergibt sich, dass es keinen Sinn macht, Strafanzeige zu erstatten, weil keine Straftat vorliegt.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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