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Passivlegitimation

21.04.2021 20:10 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,
ich bin Mieter einer Eigentumswohnung in einem Apartmenthaus (WEG), das von einer Hausverwaltung verwaltet wird. Der Mietvertrag wurde zw. Vermieter - vertreten durch die Hausverwaltung - und mir dem Mieter geschlossen. Die Hausverwaltung erstellt auch die Betriebskostenabrechnung für mich (Anschrift und Name des Wohnungseigentümers ist dort jedoch im Briefkopf und der Stempel der Hausverwaltung ist drauf).
Nun hatte ich Belegeinsicht in den Räumen der Hausverwaltung genommen und es stellte sich heraus, dass ca. 20% der Belege nicht dabei waren, auch nach zweifacher Aufforderung hatte die Hausverwaltung die Belege nicht nachgereicht.
Nun möchte ich auf Herausgabe der fehlenden Belege klagen (Streitwert ~400€). Die Verwaltung hat die Abrechnung erstellt und mein Vermieter ist im Mietvertrag "vertreten durch die Hausverwaltung" bezeichnet. Gegen wen muss ich die Klageschrift auf Herausgabe richten in dieser Konstellation? Normalerweise würde ich auf meinen Vermieter als Vertragspartner tippen, auch wenn die Verwaltung die Abrechnung erstellt hat?!
21.04.2021 | 20:46

Antwort

von


(554)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie haben in diesem Fall einen Anspruch auf Prüfung der Belege gegenüber Ihrem Vermieter nach § 259 BGB.

Deshalb ist der Vermieter in diesem Fall auch der richtige Beklagte.

Ich würde Ihnen aber empfehlen vor Klageerhebung noch einmal auf den Vermieter selbst zuzugehen und die verweigerte Herausgabe der Belege schildern. Da Ihre Klage ohnehin nur dazu führen wird, dass der Vermieter sich selbst die Belege oder ein entsprechendes tituliertes Recht von der Hausverwaltung besorgen muss, bevor er sie Ihnen zur Verfügung stellen kann.

Die Handlungen der Hausverwaltung werden dem Vermieter zwar zugerechnet, aber dennoch sollte das allein aus Zeit- und Kostengründen vor der Klageerhebung versucht werden.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

(554)

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