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Partnergesellschaft-Teilauflösung-Abfindung

28.11.2017 20:12 |
Preis: 80,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Park, LL.B.


Vor 15 Jahren habe ich mit zwei Angestellten eine Partnergesellschaft gegründet. Die notwendigen Wirtschaftsgüter wurden ausschließlich von mir eingebracht und im Laufe der Zeit von mir abgeschrieben und erneuert. Vertraglich waren sie weiterhin in meinem Eigentum, standen aber allen zur Verfügung. Jetzt bin ich aus Altersgründen ausgeschieden. Die auf die anderen Partner übergegangenen verbliebenen Wirtschaftsgüter haben einen Restbuchwert von ca. 50.000,- Euro. Diesen Betrag habe ich erhalten und zusätzlich eine Abfindung von 45.000,- Euro.

Wie ist dieser Vorgang steuerlich zu bewerten und für welches Jahr ist der Vorgang steuerlich relevant, für das Jahr in dem ich zum 31.12. ausgeschieden bin oder für das folgende Geschäftsjahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Die Zahlung ist relevant für das Jahr, in dem Sie sie erhalten haben. Dem steuerlichen Zuflussprinzip wäre dies 2017, wenn Sie die Zahlung dieses Jahr erhalten haben.

Bei der Zahlung handelt es sich um Einkünfte aus Kapitalvermögen.

Entsprechend ist die Zahlung dann auch in 2017 zu versteuern.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2017 | 20:51

Sehr geehrter Herr Park,

ich kann Ihre Antwort so nicht nachvollziehen. Die 50.000,- Euro entsprechen doch dem Buchwert. Insofern ist mir durch den Verkauf gar kein Veräußerungsgewinn bzw. Kapitalertrag entstanden, der zu versteuern wäre. Die 45.000,- Euro sind natürlich ein Veräußerungsgewinn. Muss dieser aber nicht steuerfrei sein, da ich, wie gesagt, aus Altersgründen ausgeschieden bin? Die verbliebene Firma muss die 50.000,- Euro sicherlich als Anschaffungskosten verbuchen. Gilt das aber für dieses Jahr, oder erst im nächsten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2017 | 12:08

Gerne beantworte ich auch Ihre Nachfrage.

Ganz Recht, ein Punkt war genereller Natur, auf Ihren Fall umgemünzt stellt aber der Betrag, der dem Buchwert entspricht, keine Einkünfte dar.

Sie tragen aber auch vor, dass Sie weitere 45.000,00 EUR erhalten haben. Hier wird man sich fragen, wie diese nach §§ 16 ff. EStG steuerlich zu behandeln sind.

Haben Sie das 55. Lebensjahr vollendet, können Sie die Ausnahme des § 16 Abs. 4 EStG in Anspruch nehmen und einen Freibetrag i.H.v. 45.000,00 EUR ausschöpfen. Ich gehe davon aus, dass Sie dies tun.

Die Anschaffungskosten sind dann zu verbuchen, wenn Sie bezahlt werden, es kommt also auf das Jahr an, in dem sie geleistet wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Alex Park

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