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Parship Kündigung / Inkaso

04.05.2021 09:32 |
Preis: 40,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


11:55
Hallo,

ich kämpfe seit eniger Zeit gegegn Parship. Die Odysee hat in Juni 2020 angefangen.
Ich habe rechtzeitig, innerhalb der Frist von 15 Tagen nach Abschluss des Vertrags gekündigt.
Die Kündigung ist abgewiesen worden. Ich habe meine Vewunderung geäusert, dies hat Parship ebenfalls abgewisen.
Vor kurzem habe ich die Begründung für die Abweisung erhalten. Nämlich ich hätte mich nicht auf mein Widerrufsrecht berufen sondern ledeglich eine Kündigung eingereicht. Hier greift das Widerrufrecht nicht. (Wie beriets erwähnt habe ich auf die Abweisung sofort reagiert und gefragt warum meine Kündigung abgewiesen wurde, weil ich mir sicher war, dass ich 2 Wochen frist habe. )
Es geht also um Begriff.
Ich bin nur ein einfache Verbraucher. Muss ich mich wirklich so gut mit den Unterschieden der Begriffe auskennen? Beide Begriffe bedueten für mich BEENDIGUNG des Vertrags......zu nächst möglichen Zeitpunkt. Kann mir jemand erklären wo hier Verbraucheschutz ist?
Ich habe die Zahlung der Beiträge eingestllt. Die habe ich noch bis Januar 2021 bezahlt. Mir ist das ganze in der Pandemiestress untergegengen. War nicht wirklich mein Priorität. Kurzarbeit, Dauervertretung und Erhalt des Jobs stand im Vordergrund.

Die schicken mir aber jetzt Inkaso-Forderungen. Das geht mir entschieden zu weit.

Mit freundlichen Grüßen

04.05.2021 | 10:11

Antwort

von


(739)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben vollkommen recht, dass der Begriff - Widerruf - nicht unbedingt in der Erklärung zum Widerrufsrecht enthalten sein muss. Nach der Rechtsprechung reicht es vielmehr aus, dass durch die Erklärung unmissverständlich zum Ausdruck kommt, dass Sie den Vertrag von Anfang an nicht gelten lassen möchten.

Nach hier möglicher Erstberatung haben Sie Ihr Widerrufsrecht auch im Falle einer Bezeichnung als Kündigung wirksam ausgeübt, so dass keine weiteren Zahlungsansprüche gegen Sie bestehen.

Für eine abschliessende Prüfung müsste Ihr Schreiben vom Wortlaut her noch überprüft werden.
Bei Bedarf wenden Sie sich gern per Email an meine Kanzlei.

Weitere Mahnungen des Inkassobüros müssen Sie zunächst nicht beantworten. Erst wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt werden sollte, muss aufgrund der dann laufenden Fristen gehandelt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 04.05.2021 | 10:44

Geehrter Herr Steidel

es ist schön zu hören, dass man als Verbruacher noch irgendwie geschützt ist.
Den genauen Wortlaut meiner Kündigung sehen Sie hier:

"Hiermit kündige ich meine PARSHIP-Mitgliedschaft fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt."

Im Moment des Versands und Empfangs des Schreibens durch Parship (per Post- ich habe hier für den erstbesten Anbieter für Kündigungsschreiben benutzt, daher auch der Standardtext aus der Vorlage) war der nächstmögliche Zeitpunkt innerhalb der Widerrufsfrist.
Ich kann das alles natürlich nachweisen.

In dem Schreiben von Huete droht Parship-Inkasso innerhalb von 10 Tagen gerichtliche Schrite gegen mich einzuleiten.
WIe soll ich weiter vorgehen? Ich fürchte ich kann mir einen Anwalt nicht wirklich leisten.

Was ist mit den Beiträgen in Höhe von 41 €, die ich 6 Monate lang bezahlt habe?

Ich gebe zu, ich habe mein Account auch Teilweise benutzt.....nach dem Motto....wenn du schon bezahlst, dann wieso nicht.
Irgendwann ist es mir aber zu viel gewesen. Weil es aus meine Sicht nicht rechtens ist und sobald ich nur Zeit gefunden habe habe ich alle Unterlafgen rausgeholt und angefangen zu Kämpfen.

Sollte ich mich an Ihre Kanzlei direkt wenden, mit welchen Kosten muss ich Rechnen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.05.2021 | 11:55

Der Wortlaut Ihres Schreibens ist für die Auslegung als Widerruf nicht günstig, da auch eine Frist zur Beendigung Bezug genommen wird. Man kann also durchaus auch zu einem anderen Ergebnis kommen.

Sofern Ihnen nachweisbar ist, dass Sie die Plattform nach Erklärung der Kündigung/ des Widerrufs auch noch genutzt haben, verringern sich Ihre Chancen leider nochmals.

Bei einer Vertretung müssen Sie mit Kosten von etwa 200,- EUR rechnen. Die Kosten richten sich nach dem RVG ( Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ).

ANTWORT VON

(739)

Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
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