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Parkschaden Unfallgegner nicht Eigentümer(Leasingnehmer)


| 15.02.2006 18:31 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Schaden an der Stossstange des Unfallgegners beim einparken verursacht. Es handelt sich um einen ca 8 cm Kratzer(Opel-Astra). Der Unfallgegner ist nicht Eigentümer des Fahrzeuges, sondern Leasingnehmer. Das Fahrzeug wurde an die Leasinggesellschaft/Autohaus bereits wieder zurückgegeben.

Jetzt wird mir vom Unfallgegner ein Kostenvoranschlag (kein Gutachten) übersandt, mit der Bitte um Überweisung des Betrages. Daraufhin hatte ich ihn gebeten, mir die Reparaturrechnung zuzusenden. Dies lehnte er ab, mit dem Verweis auf den Kostenvoranschlag, ich bräuchte dann auch nicht die Mehrwertsteuer zu zahlen.

Meine Frage ist nun, bin ich gegenüber dem Unfallgegner überhaupt Schadenersatzpflichtig, wenn er zum Zeitpunkt des Schadens nicht Eigentümer des Fahrzeuges war. Ich vermute das Autohaus/Leasunggesellschaft fordert von ihm als guten Kunden gar keinen Schadenersatz für den Lachkratzer. Vielmehr will er sich hier mir gegenüber über den Kostenvoranschlag bereichern. Kann ich vom Unfallgegner verlangen, den vom Autohaus/Leasinggesellschaft ihm gegenüber geforderten/bezifferten Schaden(evtl. niedriger), falls überhaupt erhoben, ausgewiesen zu bekommen. Kann er trotzdem Schadenersatz aufgrund eines "Kostenvoranschlages" verlangen(520€), wenn ihm gar kein Schaden(Kulanz Autohaus) entstanden ist?

Vielen Dank & Gruss
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Sehr geehrter Ratsuchender,

aufgrund der Angaben in Ihrer Anfrage und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Leasingnehmer hätte wegen des Lackschadens dann einen Schadensersatzanspruch gegen Sie wenn

-er aufgrund des Schadens seinerseits in Anspruch genommen worden ist und ihm daraufhin die Schadensersatzanspüche des Eigentümers gegen Sie abgetreten worden sind

oder

ihm bereits aufgrund des Leasingvertrages dieser Anspruch zugeordnet werden könnte(z.B. durch Abtretung im Leasingvertrag),

Das ist jeweils Tatfrage.

Sie sollten die Sachlage daher vor irgendeiner Zahlung durch Rückfrage beim Leasinggeber abklären.

Ich hoffe, Ihnen damit eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 15.02.2006 | 19:35

Sehr geehrte Frau Lemmer-Krueger,
ich war bereits beim Autohaus und hatte um Einsicht in den Leasingvertrag gebeten. Das wurde mir verweigert, stattdessen wurde mir mitgeteilt, das Autohaus hätte damit nichts mehr zu tun, ich sollte mich ausschliesslich mit dem Unfallgegner in Verbindung setzen/einigen.

Vielen Dank & Gruss
SagWas

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.02.2006 | 19:51

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Anspruchsteller hat die seinem Anspruch zu grunde liegenden Tatsachen im Zweifel zu beweisen. Er muss also im Streitfall beweisen, dass –und in welcher Höhe - ihm ein Schaden entstanden ist, bzw. dass ihm Ansprüche des Eigentümers abgetreten wurden.
Bevor Sie sich mit dem früheren Leasingnehmer einigen, rate ich Ihnen, sich vom Eigentümer bestätigen zu lassen, dass dieser aufgrund des Schadens keine Ansprüche mehr gegen Sie geltend macht.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

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