Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Parkplatzbau


| 13.09.2006 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Guten Tag
Ich habe mit meinen 3 Mitarbeitern meinen Parkplatz gepflastert.
Der Landkreis hat eine Baustellenkontrollle durchgeführt und ist der Meinung ich 1. Schwarzarbeiter beschäftigtund 2. gegen
das Handwerksrecht verstossen.
Zu 1. Die Mitarbeiter sind alle min.seit 2003 bei mir als geringfügig beschäftigte ordnungsgemäß gemeldet.Monatlich werden die Verdienste gemeldet und Abgaben an die zuständige Behörde abgeführt.
Zu 2. Warum ich gegen das Handwerksrecht verstossen habe ist mir ein Rätsel.Von dem Landkreis habe ich einen Bußgeldbescheid über 170 € inkl.Kosten bekommen und wiederspruch eingelegt.
Nun soll das Gericht entscheiden.
Ich betreibe ein Restaurant und richte Gastronomiebetriebe ein Der Parkplatz gehört zum Restaurant.
Vieleicht kann man mir Auskunft geben ob es Schwarzarbeit ist oder nicht
Mit freundlichen Grüssen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

die Beschäftigung von Mitarbeitern als geringfügig Beschäftigte stellt keine Schwarzarbeit dar, vorausgesetzt, dass hiermit nicht tatsächlich eine "schwarze" Vollzeittätigkeit verschleiert wird.

Anders liegt der Fall allerdings hinsichtlich des Parkplatzes. Diese Tätigkeit dürfte zum Berufsbild eines Straßenbauers gehören und damit ein zulassungsbedürftiges Handwerk nach § 1 Handwerksordnung in Verbindung mit der Anlage A der HandwO darstellen. Ich gehe davon aus, daß Sie für dieses Handwerk aber nicht in die Handwerksrolle eingetragen sind.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen ersten Angaben geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.09.2006 | 20:32

Besten Dank für die promte Auskunft.
Bei dem Parkplatz handelt es sich doch um unser Privateigentum.
Warumdarf ich dann nicht meinen Parkplatz selber Plastern?
Ich hätte Verständniss wenn es Fremdeigentum wäre
Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.09.2006 | 20:49

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hatte Ihre Frage so verstanden, daß der Parkplatz nicht Ihr eigenes Restaurant betraf, sondern ein fremdes Restaurant, das Sie eingerichtet hatten.

Für Ihren eigenen Parkplatz haben Sie selbstverständlich Recht, da dann insoweit keine Handwerksausübung im Sinne des § 1 HandwO vorliegt.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Antwort insoweit i.O Hat mir geholfen "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER