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Parkplatz unüberdacht


23.12.2006 22:03 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe auf dem von uns gebraucht neu erworbenem Grundstück in Berlin-Frohnau vor, einen mit Rasengittersteinen gepflasterten Weg (12 m.) zum gelegentlichen abstellen unserer PKW`s bauen zu lassen. Die Zufahrt zum Haus von der Straße besteht bereits, auch ein Garagentor ist im Zaun enthalten. Mein Nachbar meint mir aber diesen Bau verbieten zu wollen, da ich angeblich nicht unterhalb der Höhe seines Grundstückes bauen dürfte. Die Baufirma versichert mir aber, dies wäre kein Problem, da die Seitenwände zum Nachbargrundstück mit Steinpallisaden versehen werden, sodass ein verrutschen von Erde unmöglich ist. Frage: Kann ich diesen gepflastertem Weg bauen oder verstoße ich gegen irgendwelche Vorschriften???
23.12.2006 | 22:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Der Nachbar scheint vor allem im Höhenunterschied der Grundstücke eine Problematik zu erkennen. Hierzu führe ich wie folgt aus:

In § 909 BGB ist die Rechtslage bei Vertiefungen von Grundstücken geregelt:

§ 909 Vertiefung. Ein Grundstück darf nicht in der Weise vertieft werden, dass der Boden des Nachbargrundstücks die erforderliche Stütze verliert, es sei denn, dass für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt ist.

Sie sollten sich daher die Versprechungen der Baufirma schriftlich zusichern lassen, damit im Falle einer Schadenseratzklage des Nachbarn für Sie zumindest eine Regreßmöglichkeit gegenüber besagter Firma besteht. Im Übrigen weise ich darauf hin, dass ohne Einsicht in Planungsunterlagen eine abschließende und verbindliche Beurteilung Ihres Vorhabens in baurechtlicher Hinsicht sicher nicht möglich ist. Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kohberger

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