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Parkkralle am Fahrzeug - Nötigung?

22.10.2020 13:57 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Am 20.09.2020 um 18:00 Uhr habe ich mit einem Kaufvertrag mein gebrauchtes Fahrzeug (Peugeot 206cc) verkauft. In der Sondervereinbarung wurde beiderseits unterschrieben: Die Versicherung wird unverzüglich auf den Käufer übertragen. Bis dahin darf das Fahrzeug nur zur Fahrt zur Wohnung des Käufers genutzt werden. Schäden werden vollständig durch den Käufer übernommen.
Bis heute 22.10.2020 habe ich bereits drei schriftliche Verwarnungen mit Verwarnungsgeld sowie eine Ordnungswidrigkeit wegen zu schnellem Fahrens erhalten, weil der Käufer seiner Pflicht das Fahrzeug umzumelden nicht nachgekommen ist und ich in der Zulassungsstelle noch immer als Eigentümer geführt werde.
Eine Anzeige bei der Polizei hat bis heute keine Wirkung gezeigt.
Der Käufer wohnt nicht an der im Kaufvertrag angegebenen Adresse und ist auch telefonisch nicht mehr unter der benannten Nummer zu erreichen.
Da mir bekannt ist wo das Fahrzeug geparkt steht, möchte ich eine Parkkralle am Fahrzeug befestigen und den Käufer dazu bringen das Fahrzeug umzumelden. Darf ich das oder mache ich mich damit strafbar? Ist das Nötigung ? Ich habe keine Möglichkeit das Fahrzeug abzumelden, da der Käufer im Besitz aller Papiere sowie der Kennzeichen ist.

22.10.2020 | 16:46

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


leider ist diese (erfolgsversprechende) Möglichkeit nur für Behörden zulässig, stellt (mindestens) eine Nötigung dar, wenn Sie es als Privatverkäufer trotzdem machen. Daher muss davon abgeraten werden.


Falls noch nicht geschehen, kündigen Sie die Versicherung für das verkaufte Fahrzeug; Abschrift an die Zulassungsstelle. Der Versicherer wird ebenfalls eine Anzeige an die Zulassungsstelle machen, sodass das Fahrzeug zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben wird.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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