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Parkett

16.01.2018 18:15 |
Preis: 51,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Nach einem Wasserschaden haben wir bei einem Kunden einen neuen Parkettboden verlegt. In den drei Räumen die vom Wasserschaden betroffen waren, haben wir einen neuen hochwertigen Buchenparkett verlegt. In einem Raum, der nicht vom Wasserschaden betroffen war liegt immer noch der alte Ahornboden. Nun wo alles erledigt ist, gefällt der neue Boden dem Kunden optisch nicht (verlegt wurde er aber einwandfrei es liegt nur an der Optik!) und er möchte nun dass der neue Buchenparkett in allen drei Zimmern rausgenommen wird und durch einen Ahornparkett ersetzt wird damit alle drei Zimmer einheitlich sind. Ich habe ihm empfohlen den alten Ahorn in dem einen Zimmer rauszunehmen und auf unsere Kosten ebenfalls einen Buchenparkett reinzulegen, so würde es wieder einheitlich aussehen und für seine Mieterin ist es auch mit wesentlich weniger Aufwand verbunden. Das möchte er nicht annehmen und besteht darauf den kompletten neuen Boden zu entfernen und den alten Boden zu schleifen obwohl dieser schon zwei mal geschliffen wurde. Wie ist da die rechtliche Grundlage? Wer trägt die Kosten wenn das Ganze wirklich entfernt und dann wieder ein neuer Boden verlegt wird? Trage die Kosten ich als Bodenleger nur weil er dem Kunden optisch nicht gefällt? Muss ich den neuen Boden entfernen oder wäre es meinerseits auf Kulanz genug damit getan den Boden in dem einen Zimmer neu zu verlegen? Der von mir verlegte Buchenparkett kostet 49€ Netto und der Ahorn-Altbestand kostete 28€ Netto. Mein Parkett ist also deutlich hochwertiger als der Altbestand. Was kann ich hier tun?? Vielen Dank für eine baldige Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Wenn der Kunde Sie mit der Verlegung des Buchenparketts beauftragt hat und ihm dieser Boden nunmehr optisch nicht gefällt, dann ist dies seine Sache.

Ansprüche gegen Sie als Bodenverleger hätte der Kunde nur dann, wenn das von Ihnen verlegte Buchenparkett mangelhaft wäre, was aber nicht der Fall ist.

Mithin sehe ich überhaupt keinen Anlass, dass Sie sich auf die Wünsche Ihres Kunden einlassen.

Ihre Arbeit wurde ordnungsgemäß ausgeführt und muss von dem Kunden bezahlt werden. Ansprüche gegen Sie hat der Kunde nicht.

Wenn der Kunde verlangt, dass der neue von Ihnen verlegte Boden entfernt und der alte Ahornboden in dem Raum geschliffen wird, der nicht vom Wasserschaden betroffen wurde, dann muss er diese Leistungen auch bezahlen.

Sie müssen insofern keine Kosten tragen, da Sie ordnungsgemäß gearbeitet haben.

Aus Kulanz sollten Sie hier gar nichts machen um nicht den Anschein eines Anerkenntnis bzgl. der Verpflichtung zur einer Neuverlegung des Bodens und Entfernung des von Ihnen verlegten Bodens zu geben. Sie sollten vielmehr Ihre Leistung abrechnen.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

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