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Parken unter Alkohol

15.07.2017 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Mein Vater Fuhr mein Auto in die Stadt um meinen Sohn abzuholen. Das Auto wurde geparkt. Ich konnte und wollte nicht fahren. Beim Parken saß ich am Steuer während ich auf meinen Vater wartete der uns wieder nach Hause bringen sollte. Das Auto stand jedoch nicht korrekt, weswegen die Polizei anhielt und mich Pusten ließ. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Beim Pusten ergab sich ein Wert von 2,1 Promille

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Für die Beamten ergab sich ein Verdacht auf eine Trunkenheitsfahrt, weil Sie, unter erheblichem Alkoholeinfluss stehend, am Steuer eines PKW saßen.

Es wird auf verschiedene Umstände ankommen, ob Ihnen eine versuchte Trunkenheitsfahrt zur Last gelegt werden kann, z.B. ob Sie den Schlüssel hatten, ob der bereits im Zündschloss steckte o.ä.

Irgendwie ist es auch nicht ganz verständlich, warum Sie sich auf den Fahrersitz setzen, wenn Sie nicht fahren wollten. Sie müssen diesen Umstand schon plausibel erklären können. Das macht ja eigentlich keinen Sinn.

Dafür, dass der Wagen zu dieser Stelle von jemand anders und nicht von Ihnen hingefahren worden ist, haben Sie ja zum Glück einen Zeugen, nämlich Ihren Vater.


Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 15.07.2017 | 12:23

Danke für Ihre Antwort. Ja, ich musste auf den Fahrersitz wechseln. Mein Sohn wollte sein Handy aufladen. Dazu brauche ich den Schlüssel. Und musste ihn auch einstecken während mein Vater "Pullern" war.. Auf jeden Fall stand das Fahrzeug auf eimem Parkplatz.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.07.2017 | 12:52

Nicht böse sein, aber das klingt alles andere als überzeugend.
Es dürfte schwer werden, diese Version einem Richter klarzumachen.
Sie müssen mit einer Verurteilung rechnen, da das Einstecken des Schlüssels durchaus als Beginn des Versuchs einer Trunkenheitsfahrt angesehen werden kann.

Anwaltliche Unterstützung vor Ort ist dringend erforderlich.

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