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Paket losgeschickt und nie beim Käufer angekommen (DHL)

15.01.2011 11:45 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Guten tag,

habe vor einigen Wochen ein Paket losgeschickt per DHL.

Im Paket hat sich ein Hochwertiges Akkorden befunden, das ich zuvor in Ebay für 3560 Euro verkauft habe.

Das Paket ist nie beim Käufer angekommen, habe das Paket auch Versichern wollen bis 2500 Euro, kein Mensch geht davon aus das ein Paket von 19 Kilo einfach verschwinden kann, aber naja es war aber plötzlich weg.

Kurzerzeit darauf habe ich eine Schadenforderung von DHL erhalten, ich musste ausfüllen was sich im Paket befunden hat und wie hoch der Schadenbetrag war.

Habe alles ausgefüllt, so weit so gut, jetzt vor ein Paar Tagen habe ich eine Antwort von DHL per Brief erhalten, die lautet wie folgt.

leider ist es uns nicht möglich, die Zustellung Ihrer Sendung an den Empfänger zu belegen.

Und DHL bietet mit jetzt 500 Euro an weil das Paket nur bis 500 Euro versichert war.

Der Käufer hat natürlich über Pay Pal mit Käuferschutz bezahlt, jetzt will PAy Pal von ir das Geld haben (3560 Euro). Muss ich das jetzt Zahlen ????

Was kann ich machen ???

PS:ich finde es überhaupt eine Bodenlose Frechheit das ein Paket in solch einer Dimension verschwinden kann(19Kg).

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Man muss unterscheiden zwischen der Rechtslage gegenüber der DHL und dem Käufer. Bei DHL kommt es darauf an, ob das Paket versichert war und wenn ja, in welcher Höhe. Wenn das Paket nur bis 500 € versichert war, können Sie hier gegenüber DHL nichts machen. Man kann aber über Schadensersatzansprüche gegen die DHL nachdenken, dies hat nichts mit der Versicherung zu tun.

Beim Kaufvertrag kommt es darauf an, ob Sie als Händler, also gewerblich, oder auch als Privatperson verkauft haben, wobei ich davon ausgehe, dass der Käufer ein Verbraucher ist.

Das Risiko beim Versendungskauf trägt nach § 447 BGB der Käufer, soweit nichts anderes vereinabrt ist. Der Verkäufer erfüllt seine Pflicht mit Übergabe der Kaufsache an die Post. Das muss natürlich bewiesen werden.
Die Gefahr des Untergangs, also wie hier des Verlustes, trägt dann der Käufer. Der Käufer hat aber Anspruch auf Abtretung der Rechte gegen den Transportunternehmer. Sie hätten also, wenn Sie als Privatperson verkauft haben, weiter Anspruch auf den Kaufpreis und müssten diesen nicht zurückzahlen. Den Schadensersatzanspruch gegen DHL, der ja unabhängig von einer Versicherung besteht, müsste dann pay pal geltend machen. Das Problem läge dann also bei pay pal.

Anders ist es, wenn Sie Händler sind, dann haben Sie keinen Anspruch gegen den Käufer, sondern müssen sich an die DHL wenden.




Nachfrage vom Fragesteller 15.01.2011 | 13:05

danke für Die schnelle Antwort,

ich bin als Privatperson bei ebay gemeldet, wie ich das hier sehe muss ich also nicht Zahlen, habe auch einen Sendungsbeleg vorliegen der beweisst das ich das Paket losgeschickt habe.

muss ich mich also mit Pay Pal in Verbindung setzten ?

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.01.2011 | 13:54

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne komme ich auf die Nachfrage zurück. Unterstellt man das Sie Privatperson sind, dann müssten Sie sich mit pay pal in Vebindung setzen. Sie sollten auf die Rechtslage hinweisen und pay pal anbieten, die Ansprüche gegen DHL abzutreten.

Beachten Sie aber, dass sich die Unternehmereigenschaft auch aus der Bezeichung "powerseller" ergeben kann. Wenn Sie also in großem Umfang bei ebay handeln, kann man Sie evtl. nicht mehr als Verbraucher bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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