Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Pachtverträge

| 22.09.2010 19:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Ich bewohne eine Mietswohnung,zahle Miete und habe ein Mietsvertrag mit der Vermieterin seit 2007 abgeschlossen. Diese Wohnung befindet sich in einem Gebäude,wo die Vermieterin nicht die Eigentümerin ist,zahlt Pacht an den Eigentümer.Nun will der Eigentümer das Pachtverhältniss zwischen Ihm und der Vermieterin kündigen,und somit die Wohnung in sein Eigentum übergeht.Was geschieht mit dem abgeschlossenen Mietsvertrag,mit allen Angaben und welche Fristen muß er Einhalten.? Kann er dann ohneweiteres uns die Wohnung kündigen.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Für Pachtverträge gilt weitestgehend das Mietrecht (§ 581 Abs. 2 BGB : Auf den Pachtvertrag sind, soweit sich nicht aus den §§ 582 bis 584b BGB etwas anderes ergibt, die Vorschriften über den Mietvertrag entsprechend anzuwenden).

So ist es nach meiner ersten Meinung wie bei einem Untermietvertrag, der letztlich auch ein normaler Mietvertrag ist, mit Besonderheiten wie folgt:

Der Hauptmieter hat gegenüber dem Untermieter für die Gebrauchsüberlassung einzustehen.

Der Hauptmieter ist z. B. gegenüber dem Untervermieter verpflichtet, ihn über erhebliche, das außerordentliche Kündigungsrecht des Vermieters wegen Zahlungsverzugs begründende Zahlungsrückstände zum Hauptvermieter zu unterrichten; andernfalls macht er sich im Falle der Kündigung des Hauptmietverhältnisses durch den Hauptvermieter schadensersatzpflichtig.

Zum Rechtsverhältnis zwischen Vermieter (Eigentümer) und Untermieter (Sie):

Zwischen ihnen besteht keine unmittelbare Vertragsbeziehung.
Die Mieterschutzvorschriften (§§ 573 , 574 BGB ) sind im Verhältnis Vermieter-Untermieter nicht anwendbar, wenn der Vermieter das Hauptmietverhältnis kündigt.

Nach Beendigung des Hauptmietvertrags kann der Vermieter die Mietsache herausverlangen (§ 546 Abs. 2 BGB ), da das Besitzrecht des Untermieters gegenüber dem Vermieter endet. Räumt der Untermieter nicht freiwillig, so muss der Hauptvermieter den Untermieter auf Räumung verklagen. Dem Untermieter stehen gegen den Vermieter keine Schadensersatzansprüche zu - anders als z. B. gegenüber dem Hauptmieter, siehe oben.

Es kommt also auch auf die Kündigungsgründe an, die der Eigentümer als Verpächter gegenüber der Hauptmieterin (Ihrer Vermieterin) geltend macht.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Bewertung des Fragestellers 25.09.2010 | 14:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Ich bin zufrieden,korrekt ausführlich beantwortet"