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PVZ Abonnement Abzocke

| 15.11.2012 12:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Hallo sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie schon dem Betreff entnehmen können geht es bei mir darum, dass die PVZ-Pressevertriebszentrale von mir Geld für ein Abonnement fordert, von dem ich jedoch weder eine Schriftliche Auftragsbestätigung noch eine Ausgabe der Zeitschrift bekommen habe. Durch den Verkauf meiner Daten, welche ich einmal bei einem Gewinnspiel bei dem Sender 9Live angegeben habe, kam die PVZ auch an meine Bankdaten und wollte von meinem Bankkonto Geld geld abziehen, als ich dann jedoch eine Rückbuchung durchführen lies, bekam ich ein Schreiben der PVZ indem steht, dass ich eine Einzugsermächtigung erteilt hätte, jedoch hatte ich niemals zuvor etwas von dieser Firma gehört.

Ich hoffe ich habe mein Anliegen deutlich geschildert und Sie können mir weiterhelfen.
Da ich noch ein Student bin, ist mein Budget für Ihre hilfe leider nicht sehr hoch.

Mit freundlichen Grüßen

Eingrenzung vom Fragesteller
15.11.2012 | 13:02

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Wenn Sie nichts von der PVZ unterschrieben haben und diese allein über Datenaufkauf an Ihre Daten gelangt ist, besteht schon kein Vertrag.


Schreiben Sie also den Gegner nachweisbar an, er möchte Ihnen den Vertragsschluss und die erteilte Einzugsermächtigung nachweisen.

Rein vorsorglich fechten Sie in diesem Schreiben hilfsweise den angeblichen Vertrag wegen arglistiger Täuschung und auch wegen Irrtum über den Inhalt der Willenserklärung an. Widerrufen Sie ebenfalls die angeblich erteilte Einzugsermächtigung.

Untersagen Sie zugleich bis zum Abschluss einer gerichtlichen Klärung der Angelegenheit die Weitergabe Ihrer Daten an die Schufa.

Mit einem solchen Schreiben haben Sie dann alles ausgeschöpft, was Sie im außergerichtlichen Bereich tun können.


Handlungsbedarf besteht danach erst dann, wenn gegen Sie ein gerichtliches Mahn- oder Klageverfahren eingeleitet wird. In diesem Fall melden Sie sich am besten noch einmal bei mir.








Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.


Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Ergänzung vom Anwalt 15.11.2012 | 13:23

Ihren email Verkehr habe ich überflogen, was eigentlich vom ausgelobten Einsatz nicht mehr abgedeckt war.

Verweisen Sie in dem Schreiben zusätzlich darauf, dass Ihr Widerruf nicht verspätet erfolgte, weil Sie nicht ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht belehrt wurden.

Ergänzung vom Anwalt 15.11.2012 | 13:38

Nachfrage 1 (per email):
"Denn alles was Sie mir vorgeschlagen haben zu machen, habe ich schon in mehreren E-mails an die PVZ-Presseagentur geschrieben."


Deshalb ist es nun auch notwendig, dies so wie ich es oben beschrieben habe (insbesondere die Anfechtungserklärung), schriftlich per Einschreiben mit Rückschein erneut zu tun.

Daneben senden Sie eine Durchschrift des Schreibens direkt an den Hörzu Verlag selbst.

Danach sollten Sie dann eigentlich Ruhe haben.


Bewertung des Fragestellers 18.11.2012 | 17:39

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Stellungnahme vom Anwalt: