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PKW - Verkehssicherheit

15.03.2013 08:30 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
folgender Sachverhalt.
Bei einem PKW ist ein Schaden an der Voderachse-hier Lenkung vorhanden.
Der PKW wird zur Rep.in eine Freie Meisterwerkstatt gebracht.
Hier soll der Schaden behoben werden.
Nachdem der Schaden behoben wurde,gibt die Werkstatt den PKW frei
und teilt mit,dass nun alles i.O. sei.2 Tg. später tritt auf der BAB 1 der
gleiche Schaden auf.Das Fahrzeug ist dadurch nur schwer zu beherrschen.
Der Schaden tritt während der Fahrt auf.
Der PKW wird daraufhin zu einer Vertragswerkstatt gebracht.
Hier wird festgestellt,dass man mit diesem Schaden auf garkeinen Fall
hätte fahren dürfen und das der Schaden nicht fachgerecht behoben wurde.
Lt. Aussage der Vertragswerkstatt hätte der PKW mit diesen nicht fachgerecht
behobenen Schaden garnicht fahren dürfen-dies sei lebensgefährlich.
Welche Möglichkeiten habe ich um gegen die freie Werkstatt vorzugehen?
Danke.

15.03.2013 | 09:35

Antwort

von


(2403)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst ist die Beweissicherung erforderlich. Lassen Sie daher den jetzigen Zustand bitte unverändert.

Zwar liegt die Bestätigung der Fachwerkstatt vor. Das muss aber nicht unbedingt beweissicher vor Gericht gelten.

Weigert sich – vermutlich – die freie Werkstatt, die Feststellungen der Vertragswerkstatt anzuerkennen, ist also eine Auseinandersetzung offenbar notwendig, sollte zur Beweissicherung dann ein Gutachten eingeholt werden.

Um dieses später 100% gerichtlich verwerten zu können, sollte dann ein selbständiges Beweisverfahren nach § 485 ZPO eingeleitet werden.

Über das Gericht wird dann ein Gutachter bestellt, der das Fahrzeug untersucht. Dessen Feststellungen sind dann später im Gerichtsverfahren verwertbar.


Mit der freien Werkstatt hatten Sie nach Ihrer Schilderung einen Werkvertrag geschlossen.
Dieser Werkvertrag wurde nicht ordnungsgemäß erfüllt und hat Mängel.

Grundsätzlich ist dieser Mangel der Werkstatt anzuzeigen und ebenso grundsätzlich hätte diese Werkstatt das Recht, den Mangel selbst zu beseitigen.

ABER: Vom diesem Recht der freien Werkstatt kann man absehen, wenn Ihnen sein solcher Nachbesserungsversuch dieser freien Werkstatt nicht zumutbar ist (§ 637 II BGB ).

Und das wird in Ihrem Fall zu bejahen sein, wenn man Sie derart gefährdend losfahren lässt. Da wird man Ihnen sicherlich nicht zumuten können, die nochmals am Wagen herumbasteln zu lassen.

Aber nach § 634 BGB können Sie

-Nacherfüllung verlangen (davon wird hier abzusehen sein);
-den Mangel selbst beseitigen (lassen) und die Aufwendungen dafür verlangen;
-vom Vertrag zurücktreten oder den Werklohn mindern;
-Schadensersatz fordern.

Hier wird wohl die Mangelbeseitigung durch die Fachwerkstatt und Schadensersatz in Betracht kommen.

Gleichwohl sollten Sie den Mangel nun erst einmal schriftlich bei der freien Werkstatt anzeigen und diese auffordern, für alle Schäden aufzukommen.

Gibt es Widerstand, sollten Sie dann einen Rechtsanwalt beauftragen, um Ihre Rechte notfalls gerichtlich durchzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


ANTWORT VON

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