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PKW Privatverkauf - verdeckte Mängel - Bin ich verpflichtet, mich anden Kosten zu beteiligen?

02.01.2008 17:41 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Euler


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor ca. 1 Woche einen 10 Jahre alten Ford Fiesta an einen Käufer für 950,-- € verkauft. Nun meldet sich der Käufer und sagt, er habe den Wagen weiter verkauft und der neue Käufer des Fiesta ist mit dem Fahrzeug nicht über den TÜV gekommen, weil
schwerwiegende verdeckte Mängel an dem Fahrzeug festgestellt wurden. z.B. Fahrzeug am Boden durchgerostet, Batterie defekt,
nicht eingetragene Teile (Seitenspiegel)ect. Der 2. Käufer will nun die Reparaturkosten vom 1. Käufer zurück haben. Mir hat der 1. Käufer angeboten, den Schaden unter der Hand reparieren zulassen, ca. 500 €, und und die Kosten von ca. 500 € zu teilen.
Ich habe einen Kaufvertrag aus dem Internet benutzt, mit Unterschriften von beiden Parteien. Von den Mängel war mir nichts bekannt. Das Fahrzeug ist bis vor 2 Wochen noch täglich gefhren worden-danach habe das Fahrzeug abgemeldet weil es verkauft werden sollte und ich bereite einen Neuwagen hatte. Die im Wagen befindliche Batterie habe ich vor einem Jahr neu gekauft. Weiterhin beinhaltet das Fahrzeug einen Austauschmotor, den ich selbst bei einem zugelassenen Schrottteile-Händler für 450 Euro erworben habe und von einer Fachwerkstatt für 500 € habe einbauen lassen. Der Motor hat laut Schrotthändler 60000 km gelaufen. Der Käufer bemängelte, das der Keilriehmen spröde war und somit der Wagen mehr Kilometer gelaufen habe muß.

Wie soll ich mich jetzt verhalten? Bin ich verpflichtet, mich an
den Kosten zu beteiligen? Der Wagen ist vor dem Kauf von dem 1.Käufer besichtigt worden. Das Fahrzeug ist unfallfrei.

mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Da Sie angeben, für den Kfz-Verkauf einen Standardvertrag aus dem Internet verwendet zu haben, gehe ich davon aus, dass es sich dabei um einen Vertrag über den privaten Verkauf eines gebrauchten Kfz unter Verbrauchern handelt, bei dem die Gewährleistung wirksam ausgeschlossen wurde.

Eine Haftung für bestehende Mängel kommt in diesem Fall nur in Frage, wenn Sie gemäß § 442, 444 BGB für die Funktion des Fahrzeuges oder einzelner Teile eine Garantie übernommen hätten oder bestehende Mängel von Ihnen arglistig verschwiegen wurden. Diese beiden Ausnahmen lassen sich jedoch Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht entnehmen, so dass Sie bei einem wirksamen Ausschluss der Sachmängelhaftung keinerlei Schadensersatz schulden und somit eine Beteiligung an den Reparaturkosten von Ihrem Käufer nicht gefordert werden kann.

Bitte beachten Sie, dass für eine verbindliche Beurteilung dieser Frage jedoch der Kaufvertrag eingesehen werden müsste. Sofern Sie mir diesen noch per e-Mail oder Fax zukommen lassen würden, könnte ich Ihnen eine genauere Auskunft in dieser Angelegenheit erteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Euler
Rechtsanwalt


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Rechtsanwalt Michael Euler
Roßmarkt 21
60311 Frankfurt/Main
Tel: 069 36605388 – Fax: 069 92005959
Internet: www.RA-Euler.de

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